Aktualisiert 28.03.2014 04:32

Renzi räumt auf

Italienische Regierung verkauft Autos – auf Ebay

Italiens Staatsfinanzen sehen düster aus. Sparen ist angesagt, weshalb Ministerpräsident Matteo Renzi 151 Regierungsfahrzeuge verkaufen will.

Traurig, aber wahr: Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi saniert die Staatsfinanzen – indem er Regierungsfahrzeuge über Ebay verhöckert.

Traurig, aber wahr: Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi saniert die Staatsfinanzen – indem er Regierungsfahrzeuge über Ebay verhöckert.

Ministerpräsident Matteo Renzi macht ernst mit der Sanierung der italienischen Staatsfinanzen: Bis zum 16. April will er 151 Fahrzeuge aus dem Fuhrpark der Regierung verkaufen - über die Internet-Auktionsplattform Ebay. Verkaufsbeginn für die ersten Limousinen vom Typ Alfa Romeo und BMW aus dem Bestand des Innenministeriums war Donnerstag. Erfolgreiche Bieter müssen die Fahrzeuge selbst abholen, wie es in der Angebotsbeschreibung hiess.

Die Idee hat Renzi nach eigener Aussage vom früheren Bürgermeister von Florenz. Das war er selbst. In dieser Funktion hatte er in diesem Jahr bereits vier Autos aus dem Besitz der toskanischen Stadt verkauft. Neben den Erlösen sei es vor allem Ziel, die Kosten für Wartung und Betrieb für die öffentliche Hand zu senken.

Die grossen Fuhrparks von Staat und Kommunen sind ein stetes Ärgernis für die italienischen Bürger. Bereits Renzis Vorgänger hatten in den vergangenen vier Jahren den Bestand der Regierungsfahrzeuge um rund die Hälfte auf 6200 reduziert. (sda)

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