Aktualisiert 18.12.2008 18:01

WeihnachtstippItalienischer Minister kämpft gegen Ananas

Fürs Festessen zu Weihnachten sollen die Italiener nach dem Willen ihres Landwirtschaftsministers auf importierte Ananas verzichten.

Statt dessen sollten sie typisch italienische Produkte verzehren, erklärte Minister Luca Zaia. Den Vorwurf des Protektionismus wies Zaia am Donnerstag zurück: «Das ist keine Kampagne gegen Ananas. Sie ist ein Symbol für ein Produkt, das bis zu unseren Tischen 2.500 Kilometer weit reist, während wir in Italien 4.500 typische Produkte anbauen», erklärte der Minister.

Gegen den in Italien beliebten Espresso habe er nichts einzuwenden, obwohl die Kaffeebohnen dafür ebenfalls importiert werden. Aber dazu gebe es schliesslich keine Alternative. Anstelle von Ananas könnten die Italiener hingegen auf Orangen, Mandarinen, Äpfel und Kiwi ausweichen. Ausserdem empfahl Zaia typisch norditalienische Fleischprodukte wie Zampone (gefüllte Schweinefüsse) und Cotechino (gefüllte Schweinehaut). (dapd)

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