Italienisches Parlament will «Porno-Steuer»
Aktualisiert

Italienisches Parlament will «Porno-Steuer»

Nach Tabak und Alkohol nun der Sex: Rom will mit einer «Porno-Steuer» von 20 Prozent auf alle einschlägigen Produkte die Staatskasse mit 220 Millionen Euro füllen.

Die vorgeschlagene Steuer wurde im Finanzausschuss gebilligt, wie italienische Medien am Donnerstag berichteten.

Die «Porno-Steuer» soll 220 Millionen Euro in die Staatskasse spülen. Sie soll das Haushaltsdefizit verringern helfen und Steuererleichterungen für Familien finanzieren.

«Ich glaube, die Porno-Steuer ist nicht aus moralischen Gründen wichtig», wurde die Abgeordnete Daniela Santache von der Nachrichtenagentur ANSA zitiert. «Ich denke aber, dass es in einer Zeit schwieriger wirtschaftlicher Bedingungen für Familien richtig ist, die Steuer für Produkte zu erhöhen, die nicht lebenswichtig sind.» (dapd)

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