Neuer Kandidat: Italiens Linke nominiert Prodi als Staatsoberhaupt

Aktualisiert

Neuer KandidatItaliens Linke nominiert Prodi als Staatsoberhaupt

Franco Marini ist gescheitert, nun setzt das italienische Linksbündnis auf Romano Prodi. Der frühere Regierungschef soll die Nachfolge von Staatspräsident Giorgio Napolitano antreten.

Romano Prodi hält einen Vortrag an der Pontificia Università Angelicum in Rom, 16. April 2013.

Romano Prodi hält einen Vortrag an der Pontificia Università Angelicum in Rom, 16. April 2013.

Nach dem Scheitern des Kandidaten Franco Marini schickt die italienische Linke den früheren Regierungschef Romano Prodi ins Rennen um die Nachfolge von Staatschef Giorgio Napolitano. Der Chef der Demokratischen Partei (PD), Pier Luigi Bersani, schlug am Freitag den ehemaligen Präsidenten der EU-Kommission als neuen Kandidaten vor.

Die Wahlmänner und -frauen der Partei billigten den Vorschlag einmütig. Gegen Franco Marini als Staatspräsident hatte es am Donnerstag in der Linken massiven Widerstand gegeben. Prodi sollte in der vierten Wahlrunde am Freitagnachmittag oder am Samstag antreten. Dann reicht die absolute Mehrheit für die Präsidentenwahl. (sda)

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