09.08.2020 06:13

Best OfJ. Balvin geht ein Licht auf

Der Latin-Pop-Star veröffentlicht ein Feature mit Dua Lipa – und weitere Highlights der aktuellen Musikwoche.

von
Melanie Biedermann
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Er besingt eine bessere Zukunft: Für seinen neuen Song «Un dìa» holte sich der kolumbianische Latin-Pop-Star J. Balvin Unterstützung von Dua Lipa, Bad Bunny und Tainy.

Er besingt eine bessere Zukunft: Für seinen neuen Song «Un dìa» holte sich der kolumbianische Latin-Pop-Star J. Balvin Unterstützung von Dua Lipa, Bad Bunny und Tainy.

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Im Musikvideo machen die Musikstars der spanischen Schauspielerin Úrsula Corberó Platz.

Im Musikvideo machen die Musikstars der spanischen Schauspielerin Úrsula Corberó Platz.

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Das Zürcher Folk-Duo Alas The Sun zielt im Video zur neuen Single «Heading for the Heart» in die emotionale Mitte – unser Video der Woche.

Das Zürcher Folk-Duo Alas The Sun zielt im Video zur neuen Single «Heading for the Heart» in die emotionale Mitte – unser Video der Woche.

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Im «Best Of» stellt dir 20 Minuten Radio die Highlights der aktuellen Musikwoche vor.

«Brand New», das Battle der neuesten Tracks, gibts von Montag bis Freitag jeweils zwischen 15 und 19 Uhr in der «Supreme Show» live auf unserem Sender.

Release der Woche: J. Balvin, Dua Lipa, Bad Bunny, Tainy, «Un dìa»

«Fürs Radio sehr gut», urteilt Moe. Unter allen «Brand New»-Tracks der Woche setzten sich diesmal J. Balvin, Dua Lipa, Bad Bunna und Tainy durch. Im Direktvergleich mit Malumas «Hawái» gewann der Song mit «etwas deeperen Vibes», so unser Moderator.

Der kolumbianische Latin-Pop-Star zeigte auch einfach ein gutes Händchen bei der Wahl seiner Kollaborationspartner. Dua Lipa ist in Bestform und fürs Video konnte das Team die spanische Schauspielerin Úrsula Corberó gewinnen. Bad Bunny und Tainy sind bös gesagt mehr Beigemüse, tun der Sache aber keinen Abbruch.

Video der Woche: Alas The Sun «Heading for the Heart»

Mittsommer ist Schwelgerzeit. Das Zürcher Folk-Pop-Duo Alas The Sun liefert den perfekten Soundtrack dazu. «Heading for the Heart» ist vergangene Woche als neuste Single vom letztjährigen Debütalbum «You And Your Love» erschienen, das ebenfalls wunderbar ins Jetzt passt. Am schönsten klingt die LP ab Platte vor offenem Garten- oder Balkonfenster.

Catch der Woche: Glass Animals, «Dreamland»

Die Band gibt es schon eine ganze Weile, doch «Dreamland» ist für die Glass Animals in vielerlei Hinsicht eine Wiedergeburt: Nachdem Schlagzeuger Joe Seaward im Juli 2018 in Dublin von einem Laster vom Velo gerissen wurde, war lange nicht klar, ob oder wie er überleben wird. Knapp zwei Jahre später spielte Seaward mit seiner Band Test-Konzerte fürs das neue, dritte Album.

Die Tour lässt coronabedingt auf sich warten, doch «Dreamland» ist am 7. August erschienen. Das Album ist direktes Resultat der traumatischen Erlebnisse Seawards. Band-Leader Dave Bayley wich seinem Bandkollegen und engen Freund während der Zeit im Spital kaum von der Seite. «Die Zukunft stand plötzlich in Frage», erklärte uns der 31-Jährige im Video-Interview. «Alles was einem in so einem Moment bleibt, sind Erinnerungen.»

Früher habe er geglaubt, es sei egoistisch, von sich zu schreiben. «Dabei habe ich selber oft Musik gehört, die sehr persönlich ist», erklärt Bayley. «Man fühlt sich weniger einsam, wenn man weiss, dass jemand anderes ähnlich fühlt.»

Die privaten Erinnerungen dringen auf «Dreamland» auch musikalisch durch: Man hört Einflüsse von Dr. Dre – und mehr Rap-Crossover im Denzel Curry-Feature «Tokyo Drifting»–, aber genauso von den Beatles und Beach Boys. Es sei eine Mischung aus dem Sound des «krassen Hip-Hop-Senders», den Bayley als Bub in Texas hörte, bevor er mit seiner Familie ins britische Oxford zog, und der Musiksammlung seiner Mum.

«Dreamland» ist auf Textebene bei Weitem der persönlichste Release der britischen Psych-Pop-Band, ihr Sound bleibt einnehmend und tanzbar wie eh und je.

Live-Tipp der Woche: Andryy in Baden und Bern

Andryy aus Winterthur macht frischen Mundartpop mit Hang zu schönen Titeln. Singles heissen etwa «Chopfkino» und «Geil», die im März erschienene Debüt-EP nannte der Newcomer schnörkellos «Das isch mini erschti EP, merci fürs Lose». Die neue Single «Ich Liebes Wie Du Mich Verändrisch» scheint da schier ein Rätsel.

Andryys Sound gibts derzeit auch live ab Bühne. Der 26-Jährige spielt am Sonntag, 9. August, in der Triebguet Frischluftbar in Baden, eine knappe Woche später, am Samstag, 15. August, im Berner Bierhübeli. Im September und Dezember unterstützt Andryy Ritschi, im November Adrian Stern. Alle Daten via Facebook.

So könnte das dann etwa aussehen:

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2 Kommentare
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Herr Breutigüm

09.08.2020, 07:40

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Latin Pop

09.08.2020, 07:24

Zur ersten auch kommerziell erfolgreichen Mischung von Pop und Latin kam es in den 1980er Jahren. Hier stach besonders der Welt-Hit Lambada von Kaoma (1989) heraus.