Aktualisiert 04.05.2006 18:17

J.Lo: Die Diva gibt Georgien einen Korb

Jennifer Lopez macht keine Werbung für georgischen Wein - die vom Präsidenten Michail Saakaschwili gebotene Gage von einer halben Million Dollar für einen Auftritt reicht der Diva nicht. Die Georgier sind empört - auch über die Sonderwünsche des Stars.

Um den Unabhängigkeitstag Georgiens gebührend zu feiern wollte Präsident Saakaschwili einen besonderen Event über die Bühne gehen lassen: Ihm schwebte für den 26. Mai 2006 ein Konzert von J.Lo mit anschliessender Verköstigung mit georgischem Wein in Tiflis vor, wie der Newsdienst aktuell.ru am 4. Mai berichtet. Ein Konzert mit der Diva hätte zeitlich und räumlich gepasst: J.Lo spielt am 23. Mai ein Konzert in Sofia.

Doch Lopez war die gebotene Gage von einer halben Million Dollar nicht genug - sie sagte ab. Der Deal scheiterte angeblich auch an J.Los Sonderwünschen: Sie hatte ein 5-Stern-Hotel exklusiv für sie und ihre 40-köpfige Crew gefordert, und sie wollte, dass ein Luxusbadezimmer direkt hinter der Bühne errichtet wird.

Die Geschichte sorgt in Georgien für einigen politischen Wirbel. Die Opposition rechnete Saakaschwili vor, wie viele Rentner mit dem Geld mit Nahrung und Kleidern versorgt werden könnten. Dieser setzte sich zur Wehr, indem er beteuerte, es wären keine Gelder des Budgets für den Auftritt verwendet worden - die georgischen Winzer wären für die Summe aufgekommen. Allerdings wollte man bei den Winzern nichts von dieser Vereinbarung wissen. Auch vom Verhalten der Luxusverwöhnten Jennifer Lopez ist man in Georgien empört.

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