Am Set ging nichts mehr: J.Los Nervenzusammenbruch

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Am Set ging nichts mehrJ.Los Nervenzusammenbruch

Selbst die Stärksten können schwächeln: Nachdem sie monatelang unablässig gearbeitet hatte, brach Jennifer Lopez zusammen. Erst jetzt kann sie über diese Zeit sprechen.

Die singende Schauspielerin, die zwei Kinder mit Marc Anthony hat, stand 2002 für den Film «Enough» vor der Kamera, als sie ihre Kräfte verliessen. Sie erklärt dem Onlinedienst «Daily Beast», wie es dazu kam: «Es gab Zeiten, in denen ich total überarbeitet war. Ich drehte Filme, machte Musik und tausend andere Dinge. Ich schlief zu wenig.» Dann folgte der Zusammenbruch am Set.

Lopez erinnert sich: «Ich hatte so eine Art Nervenzusammenbruch. Ich sass regungslos in meinem Wohnwagen am Set und stammelte: ‚Ich will mich nicht bewegen. Ich will nicht sprechen. Ich will überhaupt nichts tun.'» Die Aktrice versuchte sich selber aus dem Loch zu holen. «Ich sagte mir immer wieder: ‚Ich bin nicht schwach, ich bin nicht schwach.' Es ist seltsam, was für Streiche dir dein Kopf spielen kann. Ich wollte nicht, dass die Leute denken, ich würde abstürzen», beschreibt die 39-Jährige ihren Zustand.

Kinder in die Scientology-Schule?

Zu einem Therapeuten wollte die Latina nicht gehen – allerdings trennte sie sich von ihrem hektischen Zeitplan. Sie verdeutlicht: «Mein Bodyguard nahm mich mit und brachte mich zu einem Arzt. Der wollte mir gleich Pillen verschreiben. Aber ich mochte Medikamente noch nie und habe mich geweigert sie zu nehmen.» Also verschrieb der Doktor ihr Ruhe: «Mein Arzt sagte: ‚Sie schlafen zu wenig. Sie sind überarbeitet. Gehen Sie nach Hause und schlafen Sie.' Er meinte, ich dürfte am Montag wieder arbeiten, wenn ich ein ganzes Wochenende geschlafen hätte. Und das habe ich getan», gesteht Lopez.

Intime Gespräche mit einem Seelenklempner seien überhaupt nicht notwenig gewesen, unterstreicht die zweifache Mutter und stellt klar: «Ich war noch nie bei einem Psychologen. Ich bin nicht der Typ für so was.» Kein Wunder: Lopez ist Scientologin und die mögen diese Branche gar nicht. Ihre Kinder sollen bei der Sekte in die Schule gehen: «Die Techniken, mit denen dort gearbeitet wird, sind sehr nützlich. Es geht um Kommunikation. Ich kenne so viele grossartige Menschen, für die Scientology ihre Religion ist. Ich würde mir wünschen, dass die Leute nicht darüber urteilen, ohne zu wissen, was dahinter steckt.»

(Bang)

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