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DrogenschmuggelJa ist denn heut' schon Ostern?

Neues aus der Rubrik «die dümmsten Verbrecher»: Ein Mann wollte kurz vor Weihnachten Kokain in die USA schmuggeln - versteckt in Ostereiern.

von
pbl
Ein kurioses Weihnachtspräsent: Zuckereier, randvoll mit Kokain.

Ein kurioses Weihnachtspräsent: Zuckereier, randvoll mit Kokain.

Der 23-Jährige aus Miami hatte gemäss US-Medien eine Woche in Kolumbien verbracht und versucht, rund sechs Kilogramm Kokain ins Land zu schmuggeln. Bei der Ankunft am Flughafen von Los Angeles einen Tag vor Heiligabend wurden die Grenzbeamten jedoch misstrauisch. In seinem Gepäck fanden sie etwas, das so gar nicht zu den bevorstehenden Feiertagen passen wollte: Pastellfarbene Ostereier aus Zucker.

Tatsächlich waren sie randvoll mit Kokain. Der Rest des Stoffes befand sich im doppelten Boden einer Papiertragtasche. Am Mittwoch soll der glücklose Schmuggler dem Richter vorgeführt werden. «Zwei Tage vor Weihnachten hatte der Angeklagte offenbar nicht damit gerechnet, dass sich die Bundesbeamten auf Ostereiersuche begeben würden», meinte ein Sprecher der Einwanderungsbehörde gegenüber CNN.

«Frohe Ostern» an Weihnachten

Passend zu dieser Story, wenn auch weit harmloser, ist der Fauxpas, den sich die «Esslinger Zeitung» im deutschen Bundesland Baden-Württemberg geleistet hat. In der Ausgabe vom 24. Dezember wünschte sie ihren Lesern auf der Frontseite «Ein fröhliches und gesegnetes Osterfest». Der Chefredaktor des Lokalblatts gab sich zerknirscht: Der verantwortliche Redaktor habe aus der Datenbank die falsche Vorlage kopiert.

Einige Leser zeigten sich empört, die meisten aber reagierten mit Humor, schrieb die «Esslinger Zeitung» am Montag. «Wir haben selten einen so fröhlichen Start in den Heiligen Abend gehabt», meldete etwa eine Leserin. Und wer an jenem Tag in der Stadt am Neckar in der Nähe von Stuttgart unterwegs war, sei überall mit einem augenzwinkernden «Frohe Ostern» begrüsst worden.

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