Kinostarts März 2022 – Jackass sind zurück – mit brenzligen Mutproben und Penis-Humor
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Kinostarts März 2022Jackass sind zurück – mit brenzligen Mutproben und Penis-Humor

In «Jackass Forever» wird die Schmerzgrenze belastet, im Emmental gibts eine Spinnenseuche – das und mehr gibts jetzt neu im Kino.

von
Alisa Fäh

Der Trailer zu «Jackass Forever».

Praesens

Darum gehts

  • Wir stellen dir die Kino-Highlights der Woche vor.

  • Jackass sind zurück und wagen sich wieder an gefährliche Mutproben.

  • Matthias Fischer verfilmt Jeremias Gotthelfs Novelle «Die schwarze Spinne».

  • In einem Dokfilm wird die Thriller-Autorin Patricia Highsmith beleuchtet.

  • In Rafael Palacio Illingworths Film verschwimmen Dokumentation und Fiktion.

«Jackass Forever»

«Gehirnerschütterungen sind scheisse, aber solange man sie hat, bevor man 50 ist, ist alles in Ordnung. Knoxville ist 49. Passt doch», sagt Steve-O in «Jackass Forever».

Der letzte Kinofilm der Quatschgruppe kam vor elf Jahren auf die Leinwand, jetzt sind Jackass zurück.

Das erwartet dich

Was im neuen Streifen «Jackass Forever» gleich bleibt: Es sind nach wie vor die Männer um Johnny Knoxville, Steve-O, Chris Pontius und Co., die keine Schmerzgrenzen kennen. Sie wagen sich an absurde Stunts und extreme Mutproben, bereiten sich gegenseitig Schmerzen und hauen Penis-Witze raus.

Mittlerweile sind sie allerdings um die fünfzig Jahre alt, neu dazugestossen ist die erste Frau, Rachel Wolfson. Als Promi-Gäste tauchen Eric André und Machine Gun Kelly auf.

Penis-Ping-Pong

Sich mit fünfzig Jahren noch schwachsinnige, schmerzhafte Streiche mit Genital-Humor spielen (in «Jackass Forever» spielen die Männer beispielsweise Ping Pong, in dem sie ihre Penisse zwischen zwei Schlägern einklemmen) – muss das sein?


«Wir waren am Anfang alle unsicher, aber am Ende fühlte es sich so gut wie bei den anderen Filmen an. Die Freundschaften sind nicht nur geblieben, sondern über die Jahre stärker geworden und das bedeutet eine Menge. Dass wir das nach zwanzig Jahren immer noch tun und dass es so viel Spass macht: Das ist schon etwas Besonderes!», sagt Knoxville in einem Clip zum Film.

«Die schwarze Spinne»

Sumiswald im Emmental, 13. Jahrhundert: Das Dorf, in dem die Hebamme Christine (Lilith Stangenberg) lebt, wird vom deutschen Ritter Hans von Stoffeln (Ronald Zehrfeld) tyrannisiert.

Er lässt die Bewohnerinnen und Bewohner für sich schuften und Hunger leiden. Als der fremde Karrenmacher (Anatole Taubman) auftaucht, wendet sich Christine an ihn und bittet um Hilfe.

Die Spinnenseuche

Die beiden schliessen einen Pakt, bis der Karrenmacher eine Opfergabe verlangt, die das Dorf ihm nicht geben will. Danach werden die Bewohnerinnen und Bewohner von einer Spinnenseuche befallen und alle sehen in Christine die Schuldige. Um zu überleben, muss sie zu ihrer Zwillingsschwester Maria (Nurit Hirschfeld) fliehen.

Regisseur Markus Fischer verfilmte die Novelle von Jeremias Gotthelf. Gemeinsam mit dem Drehbuch-Duo Plinio Bachmann und Barbara Sommer wurde Christine als starke weibliche Figur ins Zentrum gerückt.

Der Trailer zu «Die schwarze Spinne».

Ascot Elite

«Loving Highsmith»

Eva Vitija beleuchtet in ihrem Dokfilm Patricia Highsmith: Die Krimi-Autorin ist für ihre Ripley-Romane bekannt geworden und schrieb mit «Carol» den ersten Kult-Roman, in dem eine lesbische Liebe nicht furchtbar endet.

Durch Tagebucheinträge lernen wir Highsmith, die ihre Queerness jahrelang versteckte, näher kennen – beispielsweise als rauchende Katzenlady, die voller Widersprüche war.

Der Trailer zu «Loving Highsmith».

Filmcoopi

«Vida comienza, vida termina»

Ganz durchblicken lässt Filmemacher Rafael Palacio Illingworth uns nicht. Alles, was er über die Handlung von «Vida comienza, vida termina» verraten will: Es geht um einen argentinischen Spielfilm, der in der Abschlussphase ist, dazu kommt eine Familiendynamik, die von Trauer beeinflusst wird und der Kampf gegen einen Tumor.

Entstanden ist ein persönlicher Streifen zwischen Doku und Fiktion.

Zu «Vida comienza, vida termina» gibt es bislang keinen Trailer. 

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