Aktualisiert 16.03.2006 10:41

Jacko kann Neverland-Klage abwenden

Popstar Michael Jackson versprach es den Behörden in letzter Sekunde: Er werde den Angestellten seiner Neverland-Ranch die seit Monaten ausstehenden Gehälter zahlen.

Dies gab die kalifornische Arbeitsbehörde am 15. März 2006 kurz vor Ablauf der Zahlungsfrist bekannt.

Mit der Zusicherung des Sängers, seine Schulden zu begleichen, gäbe es derzeit keinen Grund für legale Schritte gegen Jackson, teilte die Behörde mit. In der vergangenen Woche hatte der Staat mit einer Klage gedroht, falls Jackson das Geld nicht aufbringen würde.

Mehr als 30 Arbeiter auf Jacksons Neverland-Ranch bei Santa Barbara hatten eine Beschwerde eingereicht, dass der Sänger ihnen insgesamt 300'000 Dollar schulde. Viele von ihnen sollen seit Dezember nicht mehr entlohnt worden sein. Die Arbeitsbehörde verhängte ausserdem eine Strafe von 100'000 Dollar für die Zahlungsversäumnisse.

Jackson lebt selbst nicht mehr auf der Ranch. Nach seinem Freispruch im Prozess wegen Kindesmissbrauchs im vergangenen Juni hat sich der Sänger auf Einladung der Herrscherfamilie von Bahrain in die Monarchie am Persischen Golf zurückgezogen. (sda)

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