Aktualisiert 22.12.2003 13:24

Jacko verzichtet auf England-Reise

Der wegen Kindesmissbrauchs angeklagte Popstar Michael Jackson (45) hat seine geplante England-Reise nach Informationen der «Sun» abgesagt.

Der US-Sänger hatte von den kalifornischen Behörden bereits eine Ausreise-Erlaubnis für die Zeit vom 20. Dezember bis zum 6. Januar bekommen. Doch er befürchte, dass die geplante Werbetour für sein neues Album «Number Ones» völlig von Protesten überschattet werden würde, berichtete die britische Boulevardzeitung am Montag.

Der britische Vize-Premier John Prescott hatte zuvor gesagt, er sei «etwas überrascht» darüber, dass jemand, der so schwerer Vorwürfe angeklagt sei, zu Werbezwecken ins Ausland reisen dürfe. «Ich frage mich, ob das bei einem Normalbürger auch passiert wäre», sagte Prescott. Auch Jacksons in England lebender Freund Uri Geller empfahl: «Ich glaube nicht, dass Michael hierher kommen sollte. Mein Rat an ihn ist, dass die Medienwelt hier völlig gegen ihn eingenommen ist. Die Bösartigkeit eines Teil der Berichte würde ihn umhauen.» Stattdessen solle Jackson meditieren und beten.

(sda)

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