Jackson: Keine Aussage vor Gericht
Aktualisiert

Jackson: Keine Aussage vor Gericht

Popstar Michael Jackson wird im Missbrauchprozess gegen ihn laut seinem Anwalt nicht persönlich in den Zeugenstand treten.

Damit war der US-Komödiant Chris Tucker der letzte Zeuge der Verteidigung.

Tucker beschrieb am Dienstag (Ortszeit), dass er von dem damals krebskranken Jungen, der jetzt Jackson des Missbrauchs beschuldigt, um Geld gebeten worden sei.

Der Schauspieler nahm an einer Spendenaktion teil, schenkte der Familie 1500 Dollar und lud sie später auf Reisen und zu Einkäufen ein, wie er vor den Geschworenen im kalifornischen Santa Maria ausführte.

Der 46-jährige Jackson ist wegen sexuellen Missbrauchs angeklagt. Ihm wird auch vorgeworfen, die Familie des Jungen gegen deren Willen auf seiner Neverland-Ranch festgehalten zu haben. Zudem soll er sie unter Druck gesetzt haben, sich in einem Video positiv über ihn zu äussern.

Die Verteidigung hat die Mutter des angeblichen Opfers als geldgierige Lügnerin dargestellt, die mit ihrem Jungen die Grosszügigkeit von prominenten Leuten ausnutzen und sich bereichern wollte.

(sda)

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