Aktualisiert 27.11.2009 13:14

Zürich, Samstag

Jade: Zürichs zweiter World's Finest Club

Morgen wird das Jade als zweiter Zürcher Club offiziell zu einem der World's Finest Clubs. Gründer Patrick Liotard-Vogt erklärt, weshalb dem so ist und was es damit auf sich hat.

von
David Cappellini

Die World's-Finest-Club-Karte hat es in sich: Jeder Inhaber ­einer solchen schwarzen Membercard kriegt kostenlosen ­Einlass zum Club sowie Zugang zum VIP-Bereich, pro­fitiert in luxuriösen Partner­hotels von Rabatten bis zu 50 Prozent und Zutritt zu edlen Members-only-Restaurants – und das weltweit. Über 75 Clubs sind dem Netzwerk angeschlossen. Zurzeit besitzen über 2000 Leute die Karte, die man allerdings nur auf Empfehlung bekommt. Gründer des sogenannten World's Finest Club ist Jungunternehmer Patrick Liotard-Vogt. «Die Idee dazu entstand aus Eigennutzen», erzählt der 25-jährige Zürcher, «ich bin viel gereist und musste in ausländischen Clubs immer ewig anstehen; ohne Garantie, hineinzukommen.» Mit der Karte, die in Party-Metropolen wie London oder New York auf renommierte Partnerclubs zählen kann, ist dies kein Problem mehr.

In Zürich war bislang einzig das Indochine ein solcher Partner von World's Finest Club, doch die Karte funktioniert auch bestens im Mascotte, Club Q und Adagio. Nun darf sich auch das kürzlich eröffnete Jade über die Anerkennung freuen, zum erlauchten Kreis der Finest Clubs dazuzugehören. Morgen wird die Auszeichnung symbolisch übergeben. «Das Jade zieht ein etwas älteres Publikum mit Klasse an, hier stimmt es einfach», erklärt der sympathische Unternehmer weiter, der zuletzt Anteile bei der Online-Plattform Asmallworld übernommen hat. Beim Pendeln zwischen Zürich und New York kommen Liotard-Vogt allerdings stets neue Geistesblitze – schon im Januar soll «ein weiteres Projekt die Schweizer erfreuen».

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