Nationalpark: Jagd auf Elefanten in Zimbabwe war erlaubt
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NationalparkJagd auf Elefanten in Zimbabwe war erlaubt

Die Behörden stellten die Ermittlungen gegen den den deutschen Schützen ein. Die Tötung des Elefanten war zulässig.

von
ij
Ein Stosszahn wog 54, der andere 55 Kilogramm: Der 50-jährige Elefant im Reservat Malipati Safari.

Ein Stosszahn wog 54, der andere 55 Kilogramm: Der 50-jährige Elefant im Reservat Malipati Safari.

Das Erlegen eines mehr als 50 Jahre alten Elefanten durch einen deutschen Jäger in Zimbabwe war zulässig. Wie die Verwaltung der Nationalparks des Landes im Süden Afrikas mitteilte, lag dem Veranstalter der Jagd in dem privaten Reservat Malipati Safari eine Genehmigung vor. «Dem Malipati-Reservat wird jährlich eine Jagderlaubnis und eine Jagdquote für alle Tierarten einschliesslich der Elefanten erteilt», erklärte Zimparks.

Der Elefant wurde demnach ausserhalb des Nationalparks Gonarezhou geschossen. Nach den geltenden Regelungen hat der Jäger das Recht, die beiden Stosszähne mitzunehmen, von denen einer 54 und der andere 55 Kilogramm wog. Zimparks äusserte sich nicht zur Identität des Jägers. Tierschutzorganisationen hatten mitgeteilt, es sei ein Deutscher, der umgerechnet 53.000 Euro für die Jagd auf den Elefanten bezahlt habe. Im Nationalpark Gonarezhou und dem Malipati-Reservat leben mehr als 11.400 Elefanten. Nur selten tragen Elefanten jedoch so schwere Stosszähne.

Anfang Juli hatte der Tod des berühmten Löwen Cecil weltweit Schlagzeilen gemacht. Der 13-jährige Star des Hwange-Nationalparks war von einem US-Zahnarzt mit Pfeil und Bogen erlegt worden. Die Behörden stellten die Ermittlungen gegen den Zahnarzt Anfang der Woche ein. Der Mann habe nicht gewusst, dass er mit der Tötung des Raubtiers gegen die Gesetze verstiess, hiess es zur Begründung. (ij/afp)

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