Jagd auf Tiere in deren «Behausung» stösst auf Ablehnung
Aktualisiert

Jagd auf Tiere in deren «Behausung» stösst auf Ablehnung

In der Schweiz stösst die Baujagd auf Füchse und Dachse auf starke Ablehnung. Gemäss einer Umfrage sprechen sich zwei Drittel der Schweizer gegen diese Jagdform aus.

Laut einer Umfrage des Schweizer Tierschutzes (STS) lehnen 70 Prozent der Bevölkerung eine solche Jagd ab. Es sei an der Zeit, diese tierquälerische und unnütze Jagdform abzuschaffen, teilte der STS heute mit.

Die Baujagd ist eine Form der Fuchs- und Dachsjagd, bei der speziell gezüchtete und auf Schärfe abgerichtete kleine Hunde eingesetzt werden. Diese Jagdform sei eine ausgesprochene Tierquälerei und werde nur noch von einem ganz kleinen Teil unbelehrbarer Jäger durchgeführt. Es gebe keinen Grund, Hunde auf Füchse im Bau anzusetzen. Wenn ein Fuchsbestand dezimiert werden müsse, dann müsse dies weidgerecht erfolgen. Laut einer Umfrage des STS lehnt ein Grossteil der Bevölkerung diese Jagd ab. 70 Prozent der Befragten sprächen sich für ein Verbot aus. Der Regierungsrat des Kantons Bern geht laut STS mit gutem Beispiel voran und fordert in der Revision des kantonalen Jagdgesetzes ein Verbot der Baujagd. (dapd)

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