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00 wer?James Bond kommt nicht am Pförtner vorbei

Nach einem gefeuerten Regisseur und verschobenem Filmstart gibt «No Time to Die» endlich Gas. Das erwartet dich bei Daniel Craigs letztem Auftritt als 007.

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Hier siehst du den eben veröffentlichten ersten Trailer zu «No Time to Die» und unten liest du, was er uns alles verrät. <i>(Video: Universal Pictures)</i>

Der erste Eindruck

Der ist verdammt gut. «No Time to Die» scheint ein würdiger Abschluss der Reihe mit Daniel Craig als 007 zu sein. Und das, obwohl die Produktion unter keinem guten Stern stand. Erst stieg Regisseur Danny Boyle (63, «Slumdog Millionaire») aus dem Projekt aus, dann verletzte sich Craig bei einem Stunt, was die Produktion lahmlegte.

Der traditionelle November-Release konnte nicht mehr eingehalten werden. Die Resonanz der Fans auf den Trailer ist ebenfalls durchwegs positiv, wie man den Youtube-Kommentaren entnehmen kann.

Die Action

James-Bond-Filme sind für ihre bahnbrechenden Action-Sequenzen bekannt. Dieses Versprechen lösen die Macher auch im ersten Trailer ein.

Vor der Kulisse des italienischen Städtchens Matera zieht Bond alle Register, liefert sich eine epische Verfolgungsjagd und stürzt sich in einer atemberaubenden Szene von einer Brücke. Diese Sequenz ist vermutlich auch der Anfang des fertigen Films. Daniel Craig scheint topfit – und das mit 51.

Die Bösewichte

Christoph Waltz (63) alias Blofeld ist zurück – dass das schon im Trailer gespoilert wird, überrascht. Er sitzt mittlerweile im Gefängnis, sieht ziemlich mitgenommen aus und faselt etwas von einem grossen Geheimnis. Der neue Gegenspieler ist aber Safin (im Bild), verkörpert von Rami Malek (38).

Wir sehen ihn nun erstmals in der Rolle – mit nach hinten gegelten Haaren und einer Haut, die einem Gecko alle Ehre macht. Fans haben verschiedene Thesen zu seinem Part: Er ist entweder Dr. No, der legendäre Gegenspieler in Bonds allererstem Film, oder Blofelds Sohn. Ob etwas davon stimmt? Es bleibt spannend.

Der Humor

Craig höchstpersönlich hat Drehbuchautorin Phoebe Waller-Bridge (34) als zusätzliche Kraft fürs Script engagiert. Das zeigt Wirkung: Im Trailer muss sich 007 beim Portier vorstellen, der ihn nicht ins Gebäude des MI6 durchlassen will. Sein «Bond. James Bond» wird also ordentlich auf die Schippe genommen.

Und die neue Agentin Nomi (Lashana Lynch, 32, im Bild) sagt zu ihm: «Wenn du dich mir in den Weg stellst, dann schiesse dir ins Knie ... in das gute!» So viel Selbstironie kennen wir sonst nicht aus Bond-Filmen.

Die Gang ist zurück

Wir sehen zwar nicht viel von ihnen im Trailer, aber Ben Whishaw (39) ist zurück als Q, Naomie Harris (43) als Moneypenny, Jeffrey Wright (53) als Felix Leiter und Ralph Fiennes (56) als M (vorne im Bild).

Und natürlich Léa Seydoux (34) als Madeleine Swan, die Frau, für die Bond den Dienst quittiert hat. Ein würdiger Abschluss für Craigs (diesmal wirklich) letzten Auftritt als 007.

«No Time to Die» läuft am 2. April 2020 in den Deutschschweizer Kinos an.

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