Aktualisiert 22.12.2003 21:17

James Cameron: «Titanic lässt mich nicht mehr los»

James Cameron (49) tauchte in «Ghosts of the Abyss» nochmals zur Titanic – und macht einem Schweizer ein Kompliment. 20 Minuten hat sich mit dem Regie-Giganten unterhalten.

James, Sie haben mit «Titanic» den erfolgreichsten Film aller Zeiten gedreht. Jetzt tauchten Sie nochmals zum selben Wrack hinunter. Sind Sie von der Titanic besessen?

James Cameron: Die Titanic lässt mich nicht mehr los, das stimmt. Mich reizte bei «Ghosts of the Abyss» aber vor allem die Technik. Wir entwickelten eine spezielle Kamera, die den ersten 3-D-Film im I-Max-Format ermöglichte. Zudem bin ich ein leidenschaftlicher Taucher.

Haben Sie ausser dem Titanic-Wrack noch andere bevorzugte Unterwassergebiete?

Cameron: Truk Lagoon im Pazifik (Mikronesien, in der Nähe von Neuguinea) und Tahiti.

In den 80ern schufen Sie den Robotermenschen «Terminator». Welche Science-Fiction-Visionen verfolgen Sie heute?

Cameron: Wieder negative: Der Spielfilm gibt mir die Möglichkeit, die düsteren Seiten der Zukunft fiktiv aufzuzeigen. Im Moment ist sicherlich die Gen-Technologie ein Thema.

Dann können wir uns auf einen genmanipulierten Terminator freuen?

Cameron: Wer weiss... im Moment arbeiten wir aber an der Verfilmung des Lebens vom Freitaucher Pipin Ferraras.

Welche Filme locken denn den Privatmann James Cameron ins Kino?

Cameron: Die «The Lord of the Rings»-Trilogie finde ich grossartig. Einer der besten Filme der letzten Jahre finde ich aber «Monster’s Ball» des Schweizer Regisseurs Marc Forster.

Benjamin Bögli

«Ghosts of the Abyss» läuft ab morgen exklusiv im Zürcher Kino Cinemax Abaton.

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