«Cartwheel Galaxy»: «James Webb»-Teleskop schickt neues Bild von kreisförmiger Galaxie

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«Cartwheel Galaxy»«James Webb»-Teleskop schickt neues Bild von kreisförmiger Galaxie

Am Dienstag hat die Nasa erneut ein spektakuläres Bild des «James Webb»-Teleskops veröffentlicht. Es zeigt die «Cartwheel Galaxy».

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Die «Cartwheel Galaxy» ist etwa 500 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt.

Die «Cartwheel Galaxy» ist etwa 500 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt.

Nasa
Im Juli hat die Nasa vier weitere Bilder des «James Webb»-Teleskops veröffentlicht. Dieses Bild zeigt einen planetaren Nebel. 

Im Juli hat die Nasa vier weitere Bilder des «James Webb»-Teleskops veröffentlicht. Dieses Bild zeigt einen planetaren Nebel. 

via REUTERS
Auf diesem Bild ist «Stephan’s Quintet» zu sehen, eine Gruppe von fünf Galaxien.

Auf diesem Bild ist «Stephan’s Quintet» zu sehen, eine Gruppe von fünf Galaxien.

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Darum gehts

  • Die Nasa hat ein neues Bild von einer kreisförmigen Galaxie veröffentlicht.

  • Es handele sich dabei um die sogenannte «Cartwheel Galaxy».

  • Bereits vor zwei Wochen veröffentlichte die Nasa mehrere Bilder.

Rund zwei Wochen, nachdem es mit ersten Aufnahmen die bislang tiefsten und detailreichsten Einblicke in den Weltraum geliefert hatte, hat das «James Webb»-Teleskop ein neues Bild von einer kreisförmigen Galaxie zur Erde geschickt. Es handele sich dabei um die sogenannte «Cartwheel Galaxy» (Wagenrad-Galaxie), die sich etwa 500 Millionen Lichtjahre entfernt von der Erde befinde, teilte die US-Raumfahrtbehörde mit.

Die Galaxie bestehe aus zwei Ringen – einem kleineren inneren aus heissem Staub und einem grösseren äusseren, der unter anderem Sterne enthalte. Die Aufnahme zeige, dass sich die Galaxie in einem «sehr unbeständigen» Zustand befinde und sich vermutlich weiter verändern werde, hiess es von der Nasa.

«James Webb» wurde gemeinsam von den Weltraumbehörden in Europa (ESA), den USA (Nasa) und Kanada (CSA) gebaut und war am 25. Dezember an Bord einer Ariane-Trägerrakete vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana ins All gestartet – nachdem es zuvor Kostenexplosionen und immer neue Verschiebungen gegeben hatte.

Das Teleskop ist nach einem früheren Nasa-Chef benannt, der die Behörde in den für die Raumfahrt wichtigen 60er-Jahren leitete. Die Weltraumagenturen der USA, Kanadas und Europas kooperieren bei dem Projekt. Das «James Webb Space Telescope» (JWST) wurde rund 30 Jahre lang entwickelt und kostete schlussendlich etwa zehn Milliarden Dollar.

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(DPA/fur)

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