Aktualisiert 31.01.2012 21:39

Das Euro-Jobs- Projekt

Jan baut in Kriens eine Woche lang Alphörner

Der Deutsch-Franzose Jan Lachner probiert auf seiner Europa- reise alle möglichen Jobs aus. Diese Woche baut er in Kriens Alphörner.

von
Rahel Schnüriger
Europa-Bummler Jan Lachner ist für eine Woche Alphornbauer in Kriens.

Europa-Bummler Jan Lachner ist für eine Woche Alphornbauer in Kriens.

33 Jobs in 33 Ländern in 33 Wochen. Das ist das Euro-Jobs- Projekt von Jan Lachner. Der 24-Jährige reist seit Ende November quer durch Europa und macht dort jeweils eine Woche lang einen für das Land typischen Job. Nun ist er beim Krienser Alphornbauer Tobias Bärtschi gelandet. «Handwerklich bin ich zwar nicht so begabt, aber der Job macht Spass», findet Lachner. Das Vertrauen des Chefs hat er bereits. «Der Junge hat Talent», findet Bärtschi.

Auf seiner Jobreise will Lachner für die Einheit Europas werben – und scheut dafür keine Mühen. Das Verrückteste, was er bis jetzt gemacht habe: Flamencolehrer im spanischen Sevilla. Fischer auf Malta und Barmann in Irland war er auch schon, nächste Woche wird Lachner zum Konditor in Liechtenstein und bald Bierbrauer in Tschechien.

Die Jobs sucht sich der Deutsch-Franzose selber aus: «Man denkt ja bei einem Land immer spontan an ein paar Sachen.» Diese Ideen versuche er dann umzusetzen. Das Problem in der Schweiz: «Es hat so viele typische Sachen», findet Lachner. Alternativen wären das Bauen von Kuhglocken oder Victorinox-Messern gewesen. Mit seiner Wahl ist Lachner aber mehr als zufrieden. Heute will er sich sogar als Alphornspieler versuchen.

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