Jan Ullrich im Visier der spanischen Dopingfahnder
Aktualisiert

Jan Ullrich im Visier der spanischen Dopingfahnder

Der Dopingskandal in Spanien scheint noch weitere Kreise zu ziehen. Bei den Ermittlungen soll nach Informationen der Zeitung «El País» auch Jan Ullrich wieder stärker ins Visier der Fahnder geraten sein.

Die Polizei habe bei Hausdurchsuchungen mit Codes versehene Blutkonserven entdeckt und prüfe nun, ob es eine Verbindung zu Ullrich gebe, berichtete die Zeitung am Montag. Einige dieser Präparate seien mit der Aufschrift «Hijo Rudicio» (Sohn Rudicio) gekennzeichnet gewesen. Hinter «Rudicio» könne sich Teamchef und Ullrich-Intimus Rudy Pevenage verbergen, schrieb «El País» unter Berufung auf den als geheim geltenden Ermittlungsbericht. Mit dem «Sohn» könne demnach Ullrich selber gemeint gewesen sein.

«Wir nehmen die Lage ernst. Aber wir müssen kühlen Kopf bewahren, bislang liegt uns ein Zeitungsartikel vor. Die Fakten- und Beweislage ist im Moment völlig unklar.» Mit diesen Worten reagierte T-Mobile-Sprecher Christian Frommert auf die Vorwürfe des spanischen Blattes.

(si)

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