Scherzingen TG – Jan Ullrich konnte endlich seine Villa verkaufen
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Scherzingen TGJan Ullrich konnte endlich seine Villa verkaufen

Jahrelang versuchte der ehemalige Radrennprofi seine Villa in Scherzingen TG zu verkaufen. Letzten Oktober ging die Villa an eine Privatperson über.

von
Leo Butie
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Jan Ullrich konnte seine Scherzinger Villa verkaufen. 

Jan Ullrich konnte seine Scherzinger Villa verkaufen.

imago/Hasenkopf
Mehrere Jahre war das 1989 erbaute Haus zum Verkauf ausgeschrieben. 

Mehrere Jahre war das 1989 erbaute Haus zum Verkauf ausgeschrieben.

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Die Villa ging bereits im Oktober 2020 an eine Privatperson. Der Verkaufspreis soll zwischen drei und fünf Millionen Franken liegen. 

Die Villa ging bereits im Oktober 2020 an eine Privatperson. Der Verkaufspreis soll zwischen drei und fünf Millionen Franken liegen.

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Darum gehts

  • Der ehemalige Radrennprofi Jan Ullrich wohnte jahrelang in der Schweiz.

  • Vor einigen Jahren kehrte er der Schweiz den Rücken.

  • Schon 2017 bot er seine Villa in Scherzingen zum Verkauf an.

  • Nun konnte das Haus verkauft werden.

Für Jan Ullrich geht das Kapitel Schweiz nun zu Ende. Der ehemalige Profi-Gümmeler wohnte jahrelang in Scherzingen TG in einer Villa in der Nähe des Bodensees. Schon vor vier Jahren wurde das stattliche Haus zum Verkauf ausgeschrieben. Die Villa mit Baujahr 1989 wurde 2009 nochmals renoviert und wurde 2017 für rund drei Millionen Euro angeboten.

In der Zeit dazwischen wurde der Makler gewechselt. 2020 wurde das Haus von ImmoLeague AG angeboten. Damals wurden die Räume als hoch und hell beschrieben. Zudem wurde die Aussicht auf den Bodensee angepriesen.

Wie nun der «Südkurier» (Bezahlartikel) berichtet, konnte die Villa bereits im Oktober des letzten Jahres verkauft werden. Dies bestätigt eine Sprecherin von ImmoLeague in Kreuzlingen TG. Der Sprecherin zufolge ging das Haus an eine Privatperson. Der Preis soll zwischen drei bis fünf Millionen Franken liegen.

Turbulente Zeiten in der Schweiz

Der 1973 geborene Ullrich gewann 1997 die Tour de France. Jahrelang lieferte er gegen den Amerikaner Lance Armstrong einen Spitzenkampf um den Thron als bester Radrennfahrer. 2013 gab er Blutdoping zu und verlor alle seine seit 2005 gewonnenen Titel.

In der Schweiz gelangte er abseits des Radrennsports in die Schlagzeilen, als er 2014 einen spektakulären Unfall verursachte. Mit 139 km/h statt der erlaubten 80 km/h und mit 1,8 Promille krachte er bei Mattwil TG in ein Auto, bevor er mit einem korrekt entgegenkommenden Fahrzeug frontal kollidierte. Der Sachschaden betrug 70’000 Franken. 2017 wurde er vor Gericht zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 21 Monaten verurteilt.

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