Wengen: Janka ist im ersten Training ganz vorne mit dabei
Aktualisiert

WengenJanka ist im ersten Training ganz vorne mit dabei

Carlo Janka fährt im ersten Abfahrtstraining am Lauberhorn stark. Schneller ist nur der Österreicher Matthias Mayer, der aber ein Tor auslässt.

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Sonntag, 18. Januar 2015Hannes Reichelt triumphiert in Wengen. Der Österreicher gewinnt die Traditionsabfahrt am Lauberhorn.

Sonntag, 18. Januar 2015Hannes Reichelt triumphiert in Wengen. Der Österreicher gewinnt die Traditionsabfahrt am Lauberhorn.

AFP/Fabrice Coffrini
Beat Feuz muss sich mit dem zweiten Rang begnügen. Der Berner zeigt aber eine starke Leistung.

Beat Feuz muss sich mit dem zweiten Rang begnügen. Der Berner zeigt aber eine starke Leistung.

urs Lindt/freshfocus
Genau so wie Carlo Janka, der nach seinem Kombi-Sieg am Freitag zwei Tage später wieder aufs Podest fährt und sich den dritten Rang sichert.

Genau so wie Carlo Janka, der nach seinem Kombi-Sieg am Freitag zwei Tage später wieder aufs Podest fährt und sich den dritten Rang sichert.

Keystone/AP/Giovanni Auletta

Janka verlor am Dienstag 0,65 Sekunden auf Mayer, der den Torfehler im untersten Teil beging. Doch der Abfahrts-Olympiasieger war schon bei den Zwischenzeiten zuvor schneller unterwegs gewesen als alle anderen Fahrer. Es sei besser, vorne zu sein, doch überbewerten dürfe man diese erste Trainingsfahrt nicht, sagte Janka. Der Lauberhorn-Abfahrtssieger 2010 bremste nach dem Ziel-S deutlich mehr ab als viele seiner Konkurrenten. Auf Platz 3 reihte sich Kjetil Jansrud ein. Der Norweger hat in diesem Winter zwei der vier Abfahrten gewonnen.

Neben Janka vermochte sich am Dienstag aus Schweizer Sicht einzig noch Patrick Küng in den ersten zehn zu klassieren. Der Vorjahressieger, der nach Neujahr noch krank war, verlor als Neunter 1,76 Sekunden auf Mayer. Danach folgte mit Beat Feuz (14.) ein weiterer Wengen-Sieger mit 2,36 Sekunden Rückstand als drittbester Schweizer.

Comeback von Miller

Bode Miller (27.) büsste bei seinem Comeback nach einer Rücken-Operation drei Sekunden auf die Tagesbestzeit ein. Der 37-jährige Amerikaner zeigte sich danach insofern zufrieden, als dass er keine Schmerzen verspürte. Miller startete letztmals beim Weltcup-Finale im März 2014 in Lenzerheide zu einem Weltcup-Rennen.

Aufgrund der Wetterprognosen war die ursprünglich für Mittwoch geplante erste Trainingsfahrt auf Dienstag vorgezogen worden. Da aber FIS-Renndirektor Markus Waldner sowie auch die Trainer keinesfalls drei Trainings am Lauberhorn wollten, ist der Mittwoch trainingsfrei. Die zweite Trainingsfahrt findet am Donnerstag statt.

In Wengen stehen wie gewohnt drei Rennen im Programm. Am Freitag findet im Berner Oberland die Super-Kombination (Start Abfahrt um 10.30 Uhr) statt, am Samstag der Abfahrts-Klassiker (12.30 Uhr) und am Sonntag der Slalom (1. Lauf 10.00 Uhr).

Wengen. Erstes Training zur Kombinationsabfahrt vom Freitag (Start 10.30 Uhr) und der Lauberhorn-Abfahrt vom Samstag (12.30 Uhr):

1. Matthias Mayer* (Ö) 2:36,52.

2. Carlo Janka (Sz) 0,65 zurück.

3. Kjetil Jansrud (No) 0,89.

4. Hannes Reichelt (Ö) 1,23.

5. Werner Heel (It) 1,36.

6. Christof Innerhofer (It) und Silvano Varettoni (It) 1,37.

8. Johan Clarey (Fr) 1,49.

9. Patrick Küng (Sz) 1,76.

10. Alexander Glebow (Russ) 1,77.

Ferner:

14. Beat Feuz (Sz) 2,36.

18. Dominik Paris (It) 2,65.

20. Didier Défago (Sz) 2,86.

23. Mauro Caviezel (Sz) 2,97.

25. Marc Gisin (Sz) 3,07.

27. Bode Miller (USA) 3,09.

30. Travis Ganong (USA) 3,43.

47. Silvan Zurbriggen (Sz) 5,30.

50. Sandro Viletta (Sz) 5,54.

53. Ralph Weber (Sz) 5,65.

72 Fahrer gestartet, 70 klassiert.

Ausgeschieden u.a.: Steven Nyman (USA).

* = Tor ausgelassen (si)

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