Aktualisiert 27.12.2016 16:31

Super-G Santa CaterinaJansrud gewinnt – Caviezel in den Top Ten

Kjetil Jansrud triumphiert in Santa Caterina auch im dritten Super-G der Saison. Mauro Caviezel und Beat Feuz retten die Schweizer Bilanz.

von
lif
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Dominator der Speed-Rennen: Kjetil Jansrud unterwegs zum dritten Super-G-Sieg der Saison.

Dominator der Speed-Rennen: Kjetil Jansrud unterwegs zum dritten Super-G-Sieg der Saison.

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Retten die Schweizer Bilanz: Mauro Caviezel fährt mit Startnummer 32 auf Rang Sieben, Beat Feuz (Bild) wird Elfter.

Retten die Schweizer Bilanz: Mauro Caviezel fährt mit Startnummer 32 auf Rang Sieben, Beat Feuz (Bild) wird Elfter.

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Enttäuschung: Carlo Janka hängt mit der Hand in einem Tor ein und scheidet aus.

Enttäuschung: Carlo Janka hängt mit der Hand in einem Tor ein und scheidet aus.

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Kjetil Jansrud errang im fünften Speedrennen des Winters seinen vierten Sieg. In Santa Caterina gewann Jansrud den Super-G, das Ersatzrennen für die in Lake Louise abgesagte Prüfung. Jansrud war im Veltlin eine Klasse für sich. Um sechs Zehntel verwies der norwegische Olympiasieger in dieser Disziplin den Österreicher Hannes Reichelt auf Platz 2. Dritter wurde der Italiener Dominik Paris.

Die Abfahrt in Val Gardena vor gut einer Woche, die er lediglich als Zwölfter abgeschlossen hatte, bleibt das einzige Rennen in dieser Saison, welches Jansrud nicht auf Platz 1 beendete. Dank seinem neuesten Erfolg steht Jansrud bei jetzt 18 Weltcupsiegen. Die Hälfte davon errang er im Super-G, in dem er nun die ersten drei Prüfungen alle gewonnen hat. Dies schaffte vor ihm erst Hermann Maier.

Caviezel in den Top Ten

Bester Schweizer war der Bündner Mauro Caviezel, der sich mit Nummer 32 auf den 7. Platz setzte. Damit realisierte der 28-Jährige sein zweitbestes Super-G-Resultat im Weltcup. Fünfter war der von vielen Verletzungen immer wieder gestoppte Mann von der Lenzerheide im März 2015 beim Final in Méribel geworden.

Neben Caviezel schaffte es auch Beat Feuz als Elfter in die Top 15. Dem Emmentaler gefällt die Piste in Santa Caterina nicht ganz so gut wie andere Strecken. Seine Platzierung wertete Feuz deshalb als durchaus zufriedenstellend. Weltcuppunkte sicherte sich zudem auch der Zürcher Unterländer Niels Hintermann. Der 21-Jährige erreichte mit Nummer 48 den 25. Schlussrang, womit er erstmals im Super-G punktete.

Carlo Janka, zuletzt überraschender Zweiter im Parallel-Riesenslalom von Alta Badia, kam nicht ins Ziel. Der Bündner hängte mit der linken Hand an einem Tor ein und schied aus. Glücklicherweise blieb er dabei unverletzt.

Santa Caterina (ITA). Weltcup-Super-G der Männer: 1. Kjetil Jansrud (NOR) 1:30,88. 2. Hannes Reichelt (AUT) 0,60 zurück. 3. Dominik Paris (ITA) 0,65. 4. Aleksander Kilde (NOR) 0,99. 5. Max Franz (AUT) und Josef Ferstl (GER) 1,24. 7. Mauro Caviezel (SUI) 1,41. Ferner: 11. Beat Feuz (SUI) 1,51. 25. Niels Hintermann (SUI) 2,21. Ohne Weltcuppunkte: 43. Thomas Tumler (SUI) 3,06. 44. Ralph Weber (SUI) 3,20. 46. Stefan Rogentin (SUI) 3,40. 50. Nils Mani (SUI) 3,53. Ausgeschieden u.a.: Patrick Küng (SUI) und Carlo Janka (SUI).

(lif/sda)

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