Japan: Erdbeben und Taifun fordern Verletzte
Aktualisiert

Japan: Erdbeben und Taifun fordern Verletzte

Bei zwei schweren Erdbeben sind im Westen Japans 38 Menschen verletzt worden.

Drei davon erlitten Knochenbrüche, wie die Polizei am Montag mitteilte. Auf die beiden Erdstösse vom Sonntag folgte am Montagmorgen eine Serie von Nachbeben. Überdies wurde der Süden des Landes von einem Taifun heimgesucht. Durch den Sturm wurden nach Polizeiangaben 21 Menschen verletzt und Zehntausende von Haushalten von der Stromversorgung abgeschnitten. Experten befürchteten Schlammlawinen, falls der von schweren Regenfällen begleitete Sturm die Erdbebengebiete erreichen sollte.

Das staatliche Fernsehen berichtete unter Berufung auf einen Geologen der Universität Tokio ausserdem, es sei mit weiteren Nachbeben und Flutwellen, so genannten Tsunamis, zu rechnen. Der japanische Wetterdienst hob seine Tsunami-Warnung am Morgen jedoch auf.

Die Beben waren in mehreren Städten vor allem in den westlichen Präfekturen Wakayama und Nara, aber auch noch in der rund 450 Kilometer entfernten Hauptstadt Tokio zu spüren. Der erste Erdstoss vom Sonntag hatte eine Stärke von 6,9, das zweite eine Stärke von 7,3. Die Epizentren der beiden Beben lagen aber 130 Kilometer weit vor der Westküste Japans und zudem in rund zehn Kilometern Tiefe. (dapd)

Deine Meinung