Aktualisiert 25.12.2007 10:52

Japaner spannen bei Flachbildschirmen zusammen

Die drei japanischen Elektronikkonzerne Matsushita, Canon und Hitachi wollen bei Flachbildschirmen zusammenarbeiten.

Die Unternehmen gaben eine entsprechende Grundsatzvereinbarung bekannt. Danach wollen sich Matsushita und Canon zum 31. März 2008 nach Genehmigung der Behörden zu je 24,9 Prozent an Hitachis Flachbildschirm-Tochter Hitachi Displays beteiligen.

Die drei Unternehmen wollen dort bei der Entwicklung von Flüssigkristallbildschirmen (LCD) und OLED-Bildschirmen kooperieren. Bisher hält Hitachi 100 Prozent der Anteile an der Tochterfirma.

Mit der OLED-Technologie (organic light-emitting diode) können flachere Fernseher gebaut werden, da sie anders als die bislang üblichen LCD-Bildschirme kein Hintergrundlicht benötigen. Um flache Fernseher liefert sich die Branche einen harten Wettbewerb. Hitachi Displays stellt gegenwärtig kleine und mittlere LCD- Bildschirme her und arbeitet an der Entwicklung von OLED-Bildschirmen.

Canon will Medienberichten nach diese Bildschirme von Hitachi Displays künftig für die Herstellung von Monitoren für Digitalkameras und anderen Geräten einsetzen. Matsushita wiederum will OLED-Bildschirme für seine Flachbild-Fernseher der nächsten Generation verwenden.

Mit der geplanten Allianz der drei Konzerne entsteht in der Flachbildindustrie neben der Zusammenarbeit der japanischen Unternehmen Sharp und Toshiba sowie der Allianz von Sony und dem südkoreanischen Samsung Electronics-Konzern eine dritte Kraft. (sda)

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