Japanische Post privatisiert

Aktualisiert

Japanische Post privatisiert

Bei der seit heute privaten japanischen Post geht es um weit mehr als um Briefmarken: Denn die Postsparkasse Japans ist zudem seit Jahrzehnten die grösste Bank der Welt.

Heute verfügt sie über Einlagen von mehr als 3,5 Billionen Franken. Bis die Privatisierung vollständig umgesetzt ist, wird es aber wohl noch einige Jahre dauern. Experten wie der Bankanalyst Kentaro Kogi rechnen damit, dass die Privatisierung gewaltige Geldmengen freisetzt.

«Viele japanische Postkunden könnten vermehrt auf Börsenprodukte setzen», meinte Kogi gegenüber der Nachrichtenagentur AP. Davon könnten auch die Schweizer Banken profitieren. Allerdings ist davon auszugehen, dass die japanische Postbank nach der Privatisierung aggressiver auftritt, so dass der Wettbewerb um Kunden in Fernost härter wird.

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