Aktualisiert 22.02.2019 10:50

Vorarlberg

Jasmin (21) stirbt, weil Handy in Badewanne fiel

Eine junge Frau aus Vorarlberg wollte ihr Handy während des Badens aufladen. Dabei rutschte es in die Badewanne. Die 21-Jährige erlitt einen tödlichen Stromschlag.

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Die 21-jährige Jasmin nahm gerade ein Bad.

Die 21-jährige Jasmin nahm gerade ein Bad.

heute.at
Dabei wollte sie ihr Handy aufladen.

Dabei wollte sie ihr Handy aufladen.

MikesPhotos/ Pixabay.com/ CC0
Dieses fiel aber ins Wasser, was ihr einen tödlichen  Elektroschock versetzte.

Dieses fiel aber ins Wasser, was ihr einen tödlichen Elektroschock versetzte.

Thomas Demand

In ihrer Wohnung in Dornbirn in Vorarlberg nahm die 21-jährige Jasmin gerade ein Bad, als sie beschloss, ihr Smartphone aufzuladen. So steckte sie das Ladekabel in der Nähe der Wanne in eine nicht-FI-geschützte Steckdose und benutzte das Handy, während es aufgeladen wurde.

Dabei kam es zu einem tragischen Unglück. Das Gerät rutschte ins Wasser und Jasmin erlitt einen starken Stromschlag. Sie war sofort tot.

Die Freunde und die Familie der 21-Jährigen stehen unter Schock. Jasmin war eine sportliche junge Frau, die auf vielen Social-Media-Kanälen aktiv war. Sie arbeitete als Kosmetikerin in einem renommierten Vorarlberger Kosmetiksalon.

Extrem seltener Fall

Laut Experten handelt es sich bei dem Unfall um einen extrem seltenen Fall. Er zeige aber, wie gefährlich elektronische Geräte im Bad sein könnten. Vor allem bei Ladegeräten aus dem Internet solle man vorsichtig sein. Davor warnt auch Peter Fluri, Leiter Marktüberwachung beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat (Esti).

Gefälschte Adapter und Ladegeräte können mitunter gefährlich werden, da sie wichtige Sicherheitskomponenten nicht aufweisen. Das Esti testet daher regelmässig Geräte für Haushalt, Gewerbe und Büro in der Schweiz. Wer gefälschte Geräte kauft, trägt allerdings die alleinige Verantwortung dafür.

Auf Prüfzeichen achten

Damit man sich als Kunde nicht unbewusst einer Gefahr aussetzt, sollten laut Fluri ein paar Dinge beachtet werden: «Ein sehr tiefer Preis, eine billige Aufmachung oder ein Web-Auftritt ohne Schweizer Domizil und ohne direkten Ansprechpartner sind Indiz für möglicherweise mangelhafte Geräte», wie er bereits Ende 2016 erklärte.

Konsumenten sollten auch darauf achten, ob auf dem Produkt ein freiwilliges Prüfzeichen angebracht ist. In der Schweiz anerkannte Prüfzeichen sind in der Datenbank des Esti abrufbar. Allerdings können auch diese auf Billigprodukten gefälscht sein. (20 Minuten)

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