06.02.2019 08:59

Superprovisorische Verfügung

Jastina verbietet ihren Ex-Chefs das Reden

Erstmals sprach Jastina Doreen Riederer vor laufender Kamera über den Missen-Knatsch. Dabei kam heraus: Die Miss Schweiz Organisation bekam einen Maulkorb verpasst.

von
shy
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An der Tele-Züri-Gesprächsrunde zum Missen-Knatsch nahmen am Dienstagabend (Ex-)Miss Schweiz Jastina Doreen Riederer (links), einer ihrer beiden Anwälte, Daniele Di Muccio, und «Talk Täglich»-Moderator Hugo Bigi teil. Nicht anwesend war ...

An der Tele-Züri-Gesprächsrunde zum Missen-Knatsch nahmen am Dienstagabend (Ex-)Miss Schweiz Jastina Doreen Riederer (links), einer ihrer beiden Anwälte, Daniele Di Muccio, und «Talk Täglich»-Moderator Hugo Bigi teil. Nicht anwesend war ...

Screenshot Tele Züri
... die Miss Schweiz Organisation, der Jastinas zweiter Anwalt Ende Januar einen Maulkorb verpassen liess. Hier ist das Statement der Organisation, das Tele Züri einblendete.

... die Miss Schweiz Organisation, der Jastinas zweiter Anwalt Ende Januar einen Maulkorb verpassen liess. Hier ist das Statement der Organisation, das Tele Züri einblendete.

Screenshot Tele Züri
Wirklich Neues sagte Jastina in der Sendung nicht. Sie fügte ihren Vorwürfen gegen die Organisation, wonach diese sie nicht bei ihrer Teilnahme an der Miss-Universe-Wahl im Dezember unterstütze, aber ein Detail hinzu: «Sie haben gegen mich gearbeitet. Sie sind anderen Kandidatinnen gefolgt und haben ihre Posts gelikt, meine aber nicht.»

Wirklich Neues sagte Jastina in der Sendung nicht. Sie fügte ihren Vorwürfen gegen die Organisation, wonach diese sie nicht bei ihrer Teilnahme an der Miss-Universe-Wahl im Dezember unterstütze, aber ein Detail hinzu: «Sie haben gegen mich gearbeitet. Sie sind anderen Kandidatinnen gefolgt und haben ihre Posts gelikt, meine aber nicht.»

Screenshot Tele Züri

Am Dienstagabend stellte sich Jastina Doreen Riederer (21) dem «Talk Täglich»-Gespräch auf Tele Züri – im Beisein ihres Anwalts Daniele Di Muccio. Nicht an der Interview-Runde zum Thema ihrer plötzlichen Freistellung als Miss Schweiz vor knapp zwei Wochen teilnehmen konnten die Vertreter der Miss Schweiz Organisation.

Moderator Hugo Bigi (61) erläuterte den Grund dafür, indem er ein Statement der Organisation vorlas (siehe Bildstrecke oben). Kurz: Das Luzerner Arbeitsgericht hat ihr am 28. Januar per superprovisorischer Verfügung verboten, sich weiter zu Jastina zu äussern – ihr wurde also ein Maulkorb verpasst.

Darum gab die Organisation auch 20 Minuten seither kein Interview und verwies auf die Medienmitteilung vom 24. Januar. Veranlasst habe dies Jastinas zweiter Anwalt, der nicht in der Sendung auftrat.

Organisation habe Jastina sabotiert

Der anwesende Anwalt Di Muccio klärte eine Frage, die sich wohl viele stellten: Darf die Miss Schweiz Organisation Jastina Doreen Riederer überhaupt den Titel aberkennen? Ja, als Inhaberin der Marke habe sie grundsätzlich das Recht dazu.

Jastina wiederholte derweil, dass die Vorwürfe der Organisation, sie habe ihre Pflichten als Miss nicht erfüllt, haltlos seien. Sie unterstellte ihren Ex-Chefs sogar, an der Miss-Universe-Wahl Mitte Dezember aktiv gegen sie gearbeitet zu haben, indem diese auf Instagram andere Teilnehmerinnen gelikt und damit unterstützt habe – sie aber nicht.

Krone als Druckmittel

Das Gespräch kam zudem auf das Missen-Krönchen, das sich nach wie vor im Besitz von Jastina befindet. Sie behalte es «als Druckmittel» im Streit um ihren ausstehenden Lohn als Schönheitskönigin, meinte sie.

Auch 20 Minuten hatte Jastina in den vergangenen zwei Wochen mehrmals um ein Interview gebeten. Dies schlug die (Ex-)Miss jedoch aus mit der Begründung, dass sie nichts sagen wolle, weil sie sich in einem laufenden Verfahren gegen die Miss Schweiz Organisation befinde.

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