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Java: Neue Nachbeben verursachen Panik

Gut eine Woche nach dem verheerenden Erdbeben auf der indonesischen Insel Java kommt die Region wegen weiterer Nachbeben nicht zur Ruhe. Neue Erdstösse versetzten die Bewohner der stark betroffenen Region Klaten heute Morgen in Panik.

Die neuen Erdstösse dauerten etwa fünf Sekunden, wie örtliche Medien berichteten. «Die Menschen sind von dem tödlichen Erdbeben traumatisiert», sagte ein Betroffener der indonesischen Nachrichtenagentur Antara.

Bereits in der Nacht auf Samstag hatten mehrere Nachbeben die Menschen im Katastrophengebiet in Angst und Schrecken versetzt. Hinzu kommt, dass auch der Vulkan Merapi seine Aktivitäten verstärkte.

Bei dem verheerenden Erdbeben der Stärke 6,2 waren am 27. Mai mindestens 6200 Menschen ums Leben gekommen. Rund 46 000 Menschen wurden verletzt. Besonders betroffen war die Region um die Grossstadt Yogyakarta. 67 000 Häuser wurden zerstört und 72 000 weitere beschädigt.

(sda)

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