Mit 83 Jahren: Jazz-Gitarrist Jim Hall ist tot
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Mit 83 JahrenJazz-Gitarrist Jim Hall ist tot

Er war ein renommierter Modern-Jazz-Gitarrist und teilte sich schon mit Jazzgrössen wie Paul Desmond das Studio. Nun ist Jim Hall im Alter von 83 Jahren verstorben.

von
ink

Nach kurzer Krankheit sei der renommierte Modern-Jazz-Gitarrist Jim Hall am Dienstagmorgen (Ortszeit am 10. Dezember 2013) in seiner Wohnung im New Yorker Stadtteil Greenwich Village im Schlaf gestorben, teilte seine Frau Jane mit.

Hall erlangte vor allem für seine Aufnahmen mit Jazzgrössen wie den Saxofonisten Sonny Rollins und Paul Desmond sowie dem Pianisten Bill Evans und Jimmy Giuffre und dem Bassisten Ron Carter Bekanntheit. Am liebsten trat der Gitarrist mit kleinen Formationen auf, seit den 1960er-Jahren hatte er ein eigenes Trio. 2004 wurde ihm als erstem Modern-Jazz-Gitarristen der Kulturpreis der staatlichen Stiftung National Endowment for the Arts zuerkannt.

Bühnenpräsenz bis ins hohe Alter

Kritiker schätzten vor allem Halls sensibles, lyrisches und zugleich technisch ausgereiftes Spiel, das jüngere Gitarrenvirtuosen wie Pat Metheny und Bill Frisell stark beeinflusste. «Jim war einer der wichtigsten improvisierenden Gitarristen in der Jazzgeschichte», würdigte ihn Metheny.

Bis kurz vor seinem Tod hatte Hall Konzerte gegeben. Erst im vergangenen Monat spielte sein Trio im New Yorker Lincoln Center. Für Januar hatte er eine Duo-Tour in Japan mit dem Bassisten Ron Carter geplant. (ink/sda)

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