26.07.2019 18:15

SchlafstudieJe weniger Elektronik, desto besser der Schlaf

Laut einer Studie haben bessere Schläfer tendenziell weniger elektronische Geräte in ihren Schlafzimmern.

von
mst
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Die Schweizer schlafen gerne mit ihren Handys: 56 Prozent der Befragten in einer repräsentativen Studie gaben an, das Smartphone über Nacht im Schlafzimmer zu haben.

Die Schweizer schlafen gerne mit ihren Handys: 56 Prozent der Befragten in einer repräsentativen Studie gaben an, das Smartphone über Nacht im Schlafzimmer zu haben.

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29 Prozent haben dort auch einen Platz für ein Laptop/Tablet, ein Radio (27 Prozent) ...

29 Prozent haben dort auch einen Platz für ein Laptop/Tablet, ein Radio (27 Prozent) ...

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... und einen Fernseher (26 Prozent).

... und einen Fernseher (26 Prozent).

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Ikeas grosse Schlafstudie beschäftigt sich nicht nur mit den Schlafgewohnheiten der Schweizer, sondern auch mit der Nutzung von elektronischen Geräten im Schlafzimmer – und deren Einfluss auf die Schlafqualität.

Mehr als die Hälfte der Schweizer hat ein Smartphone im Schlafzimmer

Laut der repräsentativen Studie, für die mehr als 2000 Schweizerinnen und Schweizer befragt wurden, haben 56 Prozent ein Smartphone im Schlafzimmer. 29 Prozent haben dort auch einen Platz für ein Laptop/Tablet, ein Radio (27 Prozent) und einen Fernseher (26 Prozent).

Deutlich weniger Menschen nutzen im Schlafzimmer E-Reader und CD-Player (jeweils 9 Prozent), Festnetztelefone (8 Prozent), Spielkonsolen (6 Prozent) und digitale Assistenten wie Alexa (2 Prozent). 14 Prozent geben an, dass in ihren Schlafzimmern keine elektronischen Geräte sind.

Besserer Schlaf

Diese 14 Prozent schlafen tendenziell besser. Bei der Smartphone-Nutzung lässt sich das leicht erklären: Die Bildschirme unserer Handys leuchten in einem Farbton, der unserem Hirn suggeriert, es sei mitten am Tag – auch wenn wir bereits im Bett liegen. Entsprechend schwerer fällt das Einschlafen.

Zwar gibt es inzwischen diverse Apps, die das böse Licht filtern, oder auch Brillen, die den gleichen Effekt haben. Das Problem bei den elektronischen Geräten ist aber nicht nur das Licht: Dazu kommt eine soziale Komponente: Viele Menschen fühlen sich von Instagram, Facebook und Co. gestresst – und ein letzter Blick in den Feed vor dem Schlafengehen sorgt nicht für schöne Träume.

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