Aktualisiert 14.06.2005 21:26

Jede «Hundsverlochete» wird plötzlich ein Openair

In der Zentralschweiz boomen die Openairs, der Platz wird immer enger. Zusammenarbeit zwischen den Veranstaltern wäre gefragt. Doch die klappt nur selten.

Eihörnli, Waldstock, Zofj oder Autlook – die Liste der Zentralschweizer Openairs wird immer länger. Allein am kommenden Wochenende können Musikfreaks gleich an zwei heimischen Openairs in Hoch-Ybrig und Zell abrocken.

«Es gibt zu viele Openairs», sagt Markus Föhn vom Openair Hoch-Ybrig. Aus zu vielen «Hundsverlocheten» werde von einem Jahr aufs andere ein Openair. «Weil das Publikum aber nicht wächst, wäre es sinnvoll, wenn die Festivals zusammenspannen würden», so der Fachmann. Dies sei aber nur selten möglich, denn: «Jedes Openair hat seine Traditionen und muss auf diverse Kriterien Rücksicht nehmen.»

Der Markt sei langsam, aber sicher übersättigt, stimmt auch Roman Bättig vom Openquer Zell zu. «Da gilt es, sich von der Konkurrenz abzuheben», so Bättig. In Zell geht darum nicht nur auf der Bühne die Post ab, sondern auch auf der Half-Pipe. Das Openair Hoch-Ybrig hat ebenfalls eine Nische gefunden. Föhn: «Bei uns treten ausschliesslich Schweizer Bands auf.»

(ewi)

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