Jeder Dritte glaubt noch immer nicht an Bidens Wahlsieg 

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Umfrage bei den MidtermsJeder dritte Amerikaner glaubt noch immer nicht an Bidens Wahlsieg 

Ex-Präsident Donald Trump und mit ihm viele andere auch bezweifeln, dass Joe Biden tatsächlich rechtmässiger Gewinner der letzten Präsidentschaftswahlen ist. Dies geht aus Nachbefragungen während der Midterms hervor.

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In den USA stehen die Zwischenwahlen an, bei denen sich das Verhältnis zwischen Republikanern und Demokraten im Senat und Repräsentantenhaus neu entscheiden wird.

In den USA stehen die Zwischenwahlen an, bei denen sich das Verhältnis zwischen Republikanern und Demokraten im Senat und Repräsentantenhaus neu entscheiden wird.

AFP
Laut einer Nachbefragung zu den Zwischenwahlen findet ein Drittel der Befragten, dass der falsche Mann ins Weisse Haus eingezogen sei. 

Laut einer Nachbefragung zu den Zwischenwahlen findet ein Drittel der Befragten, dass der falsche Mann ins Weisse Haus eingezogen sei. 

AFP
Donald Trump, der Joe Biden unterlag, glaubt seit jeher an einen Wahlbetrug.

Donald Trump, der Joe Biden unterlag, glaubt seit jeher an einen Wahlbetrug.

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Darum gehts

Ein Drittel der amerikanischen Wähler ist einer Erhebung zufolge der Meinung, dass US-Präsident Joe Biden 2020 nicht rechtmässig ins Amt gewählt wurde. Das ging aus der Nachwahlbefragung eines Umfrageinstituts für mehrere US-Medien wie den Fernsehsender CNN hervor, die am Dienstagabend (Ortszeit) veröffentlicht wurde – kurz nach der Schliessung der ersten Wahllokale bei der Zwischenwahl in der Mitte von Bidens Amtszeit.

63 Prozent der Befragten gaben nach CNN-Angaben an, Biden habe die Wahl vor zwei Jahren rechtmässig gewonnen, 34 Prozent der Befragten wiederum verneinten dies. Die Umfrage basiert nach Angaben des Senders auf der Befragung von mehreren Tausend Wählern, die entweder am Wahltag oder bereits vorab ihre Stimme abgaben.

Der Demokrat Biden hatte die Präsidentschaftswahl 2020 gegen den damaligen Amtsinhaber Donald Trump gewonnen. Trump weigert sich aber bis heute, seine Niederlage einzugestehen. Der Republikaner verbreitet weiterhin unbelegte Behauptungen, er sei damals durch massiven Wahlbetrug um einen Sieg gebracht worden – und streute auch am Dienstag Zweifel an der Vertrauenswürdigkeit der Zwischenwahlen.  

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(DPA/roy)

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