Jugendumfrage: Jeder Dritte hat Angst vor fester Beziehung
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JugendumfrageJeder Dritte hat Angst vor fester Beziehung

Die 20-Minuten-Jugendumfrage zeigt: Viele haben keine Lust auf eine feste Partnerschaft. Dennoch betrachtet eine Mehrheit die Beziehungsform als Ideal.

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pam
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Die 20-Minuten-Jugendumfrage zeigt: Eine Mehrheit von 71 Prozent der 14 bis 24-Jährigen ist zufrieden mit ihrem Beziehungsstatus. (Symbolbild)

Die 20-Minuten-Jugendumfrage zeigt: Eine Mehrheit von 71 Prozent der 14 bis 24-Jährigen ist zufrieden mit ihrem Beziehungsstatus. (Symbolbild)

Keystone/Patrick B. Kraemer
Nach ihrem aktuellen Beziehungsstatus gefragt, gab eine Mehrheit der Teilnehmer an (54 Prozent), dass sie zurzeit Single sind. An zweiter Stelle folgt die feste Partnerschaft (35 Prozent). Aber auch alternative Beziehungsformen praktizieren die Jugendlichen und jungen Erwachsenen: Vier Prozent der Befragten erklärten, dass sie eine «unverbindliche Sexbeziehung» mit einer Person führten. (Symbolbild)

Nach ihrem aktuellen Beziehungsstatus gefragt, gab eine Mehrheit der Teilnehmer an (54 Prozent), dass sie zurzeit Single sind. An zweiter Stelle folgt die feste Partnerschaft (35 Prozent). Aber auch alternative Beziehungsformen praktizieren die Jugendlichen und jungen Erwachsenen: Vier Prozent der Befragten erklärten, dass sie eine «unverbindliche Sexbeziehung» mit einer Person führten. (Symbolbild)

Keystone/Ennio Leanza
Während eine Mehrheit zwar mit ihrem Beziehungsstatus zufrieden ist, zeichnen sich aber auch Probleme ab: 39 Prozent der Befragten bekunden Mühe, sich auf eine feste Beziehung einzulassen und sich längerfristig zu binden. (Symbolbild)

Während eine Mehrheit zwar mit ihrem Beziehungsstatus zufrieden ist, zeichnen sich aber auch Probleme ab: 39 Prozent der Befragten bekunden Mühe, sich auf eine feste Beziehung einzulassen und sich längerfristig zu binden. (Symbolbild)

Keystone/Gaetan Bally

Schweizer Jugendliche und junge Erwachsene sind zufrieden mit ihrem Beziehungsstatus: 71 Prozent stellt ihrem Liebesleben ein gutes Zeugnis aus. Das ist das Resultat der gewichteten 20-Minuten-Jugendumfrage, an der über 19'000 Teilnehmer teilgenommen haben.

Haben Sie Angst, sich zu binden? Erzählen Sie uns, warum.

Nach ihrem aktuellen Beziehungsstatus gefragt, gab eine Mehrheit der Teilnehmer an (54 Prozent), dass sie zurzeit Single ist. An zweiter Stelle folgt die feste Partnerschaft (35 Prozent). Aber auch alternative Beziehungsformen praktizieren die Jugendlichen und jungen Erwachsenen: Vier Prozent der Befragten erklärten, dass sie eine «unverbindliche Sexbeziehung» mit einer Person führten. Fünf Prozent steigen unverbindlich mit mehreren Personen regelmässig ins Bett.

Fast 40 Prozent haben Angst, sich zu binden

Während eine Mehrheit zwar mit ihrem Beziehungsstatus zufrieden ist, zeichnen sich aber auch Probleme ab: 39 Prozent der Befragten bekunden Mühe, sich auf eine feste Beziehung einzulassen und sich längerfristig zu binden - Mädchen gleich stark wie Jungs.

Junge, die die Lehre absolvieren, tun sich etwas schwerer, sich zu binden als Gymnasiasten (41% vs 34%). Wobei Studenten und Jugendliche mit einer höheren Berufsbildung mit 39, bzw. 40 Prozent etwa gleichauf liegen.

Feste Partnerschaft geniesst das grösste Ansehen

Zwar haben viele Junge Angst vor einer festen Partnerschaft. Dennoch geniesst diese Beziehungsform mit einer Zustimmung von 60 Prozent das grösste Ansehen im Umfeld der 14 bis 24-Jährigen. Unverbindliche Sexbeziehungen dagegen schneiden schlecht ab: Nur 13 Prozent finden, dass diese Art von Beziehung das grösste Ansehen geniessen.

Und obwohl sich grundsätzlich eine Mehrheit positiv über ihren derzeitigen Beziehungsstatus äussert, ist es um das Ansehen der Alleinstehenden nicht viel besser bestellt als bei jenen, die auf Unverbindlichkeit setzen: Nur 21 Prozent der Befragten gab an, dass Singles in ihrem Umfeld am angesehensten sind.

Die Umfrage

An der 20-Minuten-Jugendumfrage nahmen vom 30. November bis 2. Dezember 2016 19'233 Personen teil. Die Daten wurden von den Politologen Lucas Leemann und Fabio Wasserfallen nach geographischen und sozio-demographischen Variablen gewichtet, damit die Auswertung möglichst genau der Bevölkerungsstruktur der 14 bis 24-Jährigen entspricht. (20M)

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