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Smartes am HandgelenkJeder Dritte unter 40 trägt ein Wearable

Auch in der Schweiz erobern smarte Uhren und Armbänder immer mehr Handgelenke. Zwischen den Landesteilen gibt es aber grosse Unterschiede.

von
lnf

Als Apple vor einem Jahr seine Smartwatch vorstellte, erreichte der Hype um die neuen Uhren einen neuen Höhepunkt. Andere Hersteller zogen nach und sogar traditionelle Schweizer Uhrenfirmen wie TAG Heuer setzen auf smarte Uhren.

Das Marktforschungsinstitut GFS-Zürich hat nun im Rahmen einer Umfrage Zahlen zur Verbreitung der sogenannten Wearables in der Schweiz ermittelt. Demnach besitzt hierzulande bereits jeder Fünfte eine Smartwatch oder ein Smartband. Zehn Prozent der Befragten gaben an, eine Smartwatch zu besitzen, acht Prozent ein Smartband und drei Prozent beides.

Apple hinter Samsung

Gemäss den Zahlen von GFS ist Samsung Marktführer in der Schweiz: 30 Prozent jener, die eine Smartwatch haben, erklärten, dass es ein Modell der südkoreanischen Firma sei. An zweiter Stelle folgt Apple (22 Prozent), an dritter Stelle Sony (15 Prozent). Swatch wurde von einem Prozent der Befragten genannt.

Wenig überraschend sind bei den jüngeren Altersgruppen die Armbänder und Uhren weiter verbreitet. So erklärten 30 Prozent der 18- bis 39-Jährigen, eine Smartwatch oder ein Smartband zu besitzen. Bei den 40- bis 64-jährigen sind es 21 Prozent, bei den über 65-jährigen noch drei Prozent.

In der Romandie beliebter

Auch zwischen den Sprachregionen fanden die Marktforscher grosse Unterschiede: Von den Deutschschweizer Befragten gaben 17 Prozent an, eine Smartwatch, ein Smartband oder beides zu besitzen. In der Westschweiz dagegen scheinen Wearables beliebter zu sein: 32 Prozent erklärten, eine smarte Uhr, ein smartes Band oder beides ihr Eigen zu nennen.

Das gleiche Bild zeigt sich auch bei der Kaufabsicht: Drei Prozent der Deutschschweizer schätzten die Wahrscheinlichkeit, in den nächsten sechs Monaten eine Smartwatch zu kaufen, als eher oder sehr hoch ein. Bei den Befragten aus der Westschweiz liegt dieser Wert mit 18 Prozent deutlich höher. Samsung schwingt dabei auch bei den Kaufabsichten obenaus: Gut ein Drittel würde bei einem möglichen Kauf ein Gerät von Samsung vorziehen, rund ein Fünftel würde sich für eine Apple Watch entscheiden.

Für die Studie befragte das Forschungsinstitut GFS-Zürich 1004 Personen in der Deutsch- und Westschweiz.

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