LUSTAT Statistik Luzern: Jeder vierte Luzerner hat Migrationshintergrund
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LUSTAT Statistik LuzernJeder vierte Luzerner hat Migrationshintergrund

Wie eine Auswertung von Ende 2019 zeigt, liegt der Ausländeranteil im Kanton Luzern bei 18,8 Prozent. Deutlich unter dem schweizweiten Durchschnitt von 25,3 Prozent.

von
Nadine Wechsler
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Der Kanton Luzern hat Ende 2019 eine Bevölkerungszahl von 409’557 Einwohnern.

Der Kanton Luzern hat Ende 2019 eine Bevölkerungszahl von 409’557 Einwohnern.

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Die Auswertung von Ende 2019 zeigt, dass der Aussländeranteil im Kanton Luzern im Vergleich zum Vorjahr leicht angestiegen ist auf 18,8 Prozent.

Die Auswertung von Ende 2019 zeigt, dass der Aussländeranteil im Kanton Luzern im Vergleich zum Vorjahr leicht angestiegen ist auf 18,8 Prozent.

Bundesamt für Statistik – Strukturerhebung
Die grösste Gruppe stellen Personen deutscher Staatsangehörigkeit mit 18,3 Prozent dar, gefolgt von Italien (10,4 Prozent), dem Kosovo (10,3 Prozent), Portugal (9.3 Prozent) und Serbien mit 5 Prozent.

Die grösste Gruppe stellen Personen deutscher Staatsangehörigkeit mit 18,3 Prozent dar, gefolgt von Italien (10,4 Prozent), dem Kosovo (10,3 Prozent), Portugal (9.3 Prozent) und Serbien mit 5 Prozent.

Bundesamt für Statistik – Strukturerhebung

Darum geht es

  • Im Kanton Luzern sind 18,8 Prozent der Bevölkerung Ausländer.
  • Die grösste Gruppe stellen Personen deutscher Staatsangehörigkeit mit 18,3 Prozent dar.
  • Total leben im Kanton Luzern 409’557 Menschen.

Eine Auswertung von LUSTAT Statistik Luzern von Ende 2019 zeigt, dass der Aussländeranteil im Kanton Luzern im Gegensatz zum Vorjahr leicht angestiegen ist auf 18,8 Prozent. Die Bevölkerungszahlen zeigen, dass 77’612 Aussländer mit ständigem und 2’799 mit nichtständigem Wohnsitz im Kanton Luzern leben.

Weiter zeigt die Auswertung, dass 82 Prozent aller ausländischen Luzerner aus dem europäischen Raum stammen. Im Vergleich dazu sind die Ausländergruppen aus Asien, Afrika und Amerika klein.

Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit stellen dabei mit 18,3 Prozent die grösste Gruppe dar. Gefolgt von Personen aus Italien, dem Kosovo, Portugal und Serbien. Insgesamt zeigt die Auswertung, dass die Luzerner Ausländer aus 163 verschiedenen Länder stammen.

Jedes vierte Asylgesuch angenommen, weniger Einbürgerungen

Personen in einem Asylprozess stammen am häufigsten aus Afghanistan, Eritrea und Syrien. Sowohl die Zahl der Asylgesuche, als auch die jeweilige Nation der Antragssteller hängen unter anderem vom politischen Weltgeschehen ab, wie Lustat weiter mitteilt. Im Jahr 2019 wurde im Kanton Luzern 317 Personen Asyl gewährt. Gut jedes vierte Gesuch wurde damit anerkannt. Die höchste Anerkennungsquote erzielten Personen aus Eritrea (62,8 Prozent), dicht gefolgt von der Türkei mit 60,9 Prozent und Syrien (32,7 Prozent).

1’152 Aussländern wurden 2019 im Kanton Luzern eingebürgert, das sind 545 Personen weniger als im Vorjahr. Diese Zahl entspricht 15 Einbürgerungen auf 1’000 Ausländer mit ständigem Wohnsitz im Kanton Luzern. Den grössten Anteil machen auch hier Personen aus dem europäischen Raum aus. Mit 198 Bürgern stammen die meisten davon aus Deutschland, gefolgt von Italien. Vergleichsweise häufig erhielten auch Bürger aus dem Kosovo und Nordmazedonien das Schweizer Bürgerrecht.

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