Aktualisiert

Jedes zweite Korallenriff könnte in 40 Jahren zerstört sein

Die Hälfte aller Korallenriffe weltweit könnte in den nächsten 40 Jahren zerstört werden, wenn sie nicht besser gegen Umweltverschmutzung geschützt werden.

Naturschützer der World Conservation Union (IUCN) forderten daher die Ausweitung von geschützten Meeresgebieten, um die Riffe vor Verschmutzung und Fischfang zu bewahren. Schon heute seien 20 Prozent aller Korallenriffe zerstört, sagte IUCN-Sprecher Carl Gustaf Lundin am Dienstag in Bangkok.

Ein bedeutender Faktor dabei ist der weltweite Klimawandel: Erhöhte Wassertemperaturen und vermehrte Sonneneinstrahlung stellen eine Gefahr für die Algen dar, die auf den Korallenriffen leben und zu ihrem Wachstum beitragen. Sterben die Algen ab, bleichen die Korallen aus. Wenn sich dieser Vorgang mehrfach wiederholt, stirbt das gesamte Korallenriff.

(dapd)

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