Jenseits von Hollywood: Wo Stars ihre letzte Ruhe finden
Aktualisiert

Jenseits von Hollywood: Wo Stars ihre letzte Ruhe finden

Heute vor 25 Jahren wurde John Lennon ermordet. Doch: Ein Grab für die trauernden Fans gibt es nicht. Wo liegen die grossen Stars begraben?

Immer am 3. Juli ist der Pariser Friedhof Père Lachaise bevölkert wie sonst nie: Treue Doors-Fans gedenken ihrem Idol Jim Morrison.

Auch zu Ehren der Filmlegende James Dean steigt jedes Jahr eine grosse Party, makabrerweise direkt am Grab des Helden in Fairmount im US-Staat Indiana. Das berühmteste – und einträglichste – Grab ist aber jenes von Elvis Presley: Graceland in Memphis.

Der Kult um tote Stars ist enorm. Wohin pilgern also die Fans von John Lennon, der heute vor 25 Jahren erschossen wurde? Es gibt den Gedenkplatz im New Yorker Central Park und das Dakota-Haus – aber kein Grab. Ein «grabloser» Star? Keine Seltenheit.

Ebenfalls ohne Grab ist Nirvana-Sänger Kurt Cobain. Die Behörden von Seattle verweigerten der Grunge-Legende eine offizielle Grabstätte. Man fürchtete einen Ansturm hysterischer Fans wie am Pariser Grab von Morrison. Courtney Love soll seine Asche verstreut haben.

Auch Marlon Brando, der 2004 starb, und Queen-Sänger Freddie Mercury liessen ihre Asche verstreuen, Letzterer gar in der Schweiz, nämlich am Genfersee.

Beliebt bei den Stars ist der Friedhof Hollywood Forever in Los Angeles, wo beispielsweise die Brüder Dee Dee und Johnny Ramone ruhen. Ironischerweise liegt der Friedhof neben den Paramount Studios. Vom Filmset direkt ins Grab?

Tönt tragisch, ist aber bereits passiert: Brandon Lee wurde beim Dreh erschossen. Er ist in Seattle begraben.

Stefanie Rigutto

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