Aktualisiert 20.07.2005 16:41

Jessica Alba fühlt sich nicht ernst genommen

Schauspielerin Jessica Alba fühlt sich im von Männern dominierten Entertainment-Business nicht ernst genommen.

Der Wochenzeitung «Die Zeit» sagte die als Hollywood-Entdeckung des Sommers geltende 24-Jährige: «Zum Beispiel kann es in einem Meeting passieren, dass ich meine Meinung sage, und die Männer im Raum sehen durch mich hindurch. Sie warten nur darauf, dass ich endlich aufhöre zu reden, damit sie ihr Gespräch fortsetzen können.» Die Machtkämpfe verfolgen sie bis in den Schlaf. Da Alba sich keine Entspannung erlaube, solange sie wach sei, könne sie nur in ihren oft gewalterfüllten Träumen die aufgestauten Aggressionen abbauen.

Die Schauspielerin, zurzeit in «Fantastic Four» zu sehen, fühlte sich dem Bericht zufolge schon als Mädchen den Jungen unterlegen. Um nie wieder mit «Mädchen sind schwächer, Mädchen sind Heulsusen» aufgezogen zu werden, trainierte sie hart mit dem Baseballschläger und konnte schliesslich weiter werfen und schneller laufen als ihre männlichen Altersgenossen. Ihr Traum: «Ich hatte immer schon grosse Sehnsüchte. Etwa die, dass Frauen und Männer wirklich gleichberechtigt sind.»

(dapd)

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