Jessica Alba: «Wir werden bald heiraten!»
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Jessica Alba: «Wir werden bald heiraten!»

Sie ist derzeit vielleicht Hollywoods schönste Mama in spe: In einem ausführlichen Interview äussert sich Jessica Alba zu den Themen Hochzeit, Mutterschaft, Lebenseinstellung und Zurückhaltung.

Jessica Alba spricht in einem Interview mit dem deutschen Magazin «Joy» über die dunkle Seite ihrer Persönlichkeit, ihre Panik vor Komödien und warum ihr Schwangerschaftsstreifen schlaflose Nächte bereiten. Sie hat sich selbst immer als sehr mütterlich beschrieben, und jeder, der mit ihr zusammenarbeitet, schwärmt von ihrem ausgeprägten Mutterinstinkt.

«Ich habe jetzt eine andere Einstellung zum Leben»

Jetzt bekommt sie tatsächlich ein Baby. Steht sie unter Erfolgsdruck? «Nein, ich bin nur total aufgeregt. Sobald mein Baby auf der Welt ist, mache ich mich bestimmt total verrückt, dass ihm etwas Schlimmes passieren könnte. Immerhin bin ich jetzt nicht nur für mich, sondern auch für ein anderes Leben verantwortlich! Viel entscheidender ist aber, dass ich mein Kind über alles lieben werde.»

Inwiefern hat sich ihr Leben beziehungsweise ihr Alltag durch die Schwangerschaft bisher verändert? «Ich habe jetzt eine andere Einstellung zum Leben. Früher hatte mein Job höchste Priorität. Das hat sich relativiert. Mittlerweile steht meine Familie an erster Stelle.» Wie wird sich ihre Umgebung verändern? «Wir richten alles kindgerecht her - vom Haus bis zum Auto. Ein Baby braucht Platz, deshalb ziehen wir bald in ein grösseres Haus um. Unser Umzug wird sehr ökologisch ablaufen: Wir versuchen, unsere Umwelt zu schonen, wo es nur geht. Deshalb renovieren wir 'grün', das heisst: Wir kaufen ausschliesslich antike Möbel, lassen ein spezielles System einbauen, um Wasser zu sparen, und wir denken im Augenblick über eine Solarheizung nach. Ich fahre ausserdem ein Hybridauto, denn jeder sollte seinen Teil zum Klimaschutz beitragen!»

«Gerade weil ich etwas schüchterner bin, reizen mich extrovertierte Rollen sehr!»

In einer anderen Zeitschrift stand, dass sie Angst davor hätte, ihr Kind zu stillen. Stimmt das? «Ich habe mir fest vorgenommen zu stillen. Aber ich habe deshalb schon einige Albträume gehabt, letzte Nacht zum Beispiel von Schwangerschaftsstreifen. Dann bin ich nachts um drei Uhr aufgestanden, um mir den Bauch einzucremen. Mein Verlobter Cash ist davon wach geworden und wunderte sich nur, was ich da mache.» «Verlobter»? Gibt sie ihm bald einen anderen «Titel»? «Sie meinen 'Ehemann'? Natürlich werden wir heiraten. Wann? Das erfahren Sie, wenn der Termin irgendwie durchsickert, aber sicher nicht von mir!»

Ist sie eher introvertiert? «Um ehrlich zu sein: Ich bin alles andere als extrovertiert. Ich gehöre einfach nicht zu den egozentrischen Personen, die sich in die Menge stürzen und im Rampenlicht eine Riesenshow abziehen, nur um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Im Hintergrund zu stehen und zu beobachten, ist eher mein Ding. Wenn ich Spass haben will, werden sie mich bestimmt nicht dort finden, wo es viele Kameras gibt.» Ist das Showbusiness dann nicht sehr hart für sie? «Nein, ich habe mich schliesslich bewusst für diesen Job entschieden. Doch gerade weil ich etwas schüchterner bin, reizen mich extrovertierte Rollen sehr! Sie geben mir die Gelegenheit, auch mal eine andere Seite meiner Persönlichkeit zu erforschen und zu entwickeln. Trotzdem gerate ich dabei jedes mal wieder in Panik. Besonders bei Komödien, da schlägt mir das Herz bis zum Hals!»

Wie sieht sie ihre Zukunft als Mutter und Schauspielerin? «Ich hoffe, dass ich die Mutterrolle schnell draufhabe. Es gibt einfach keine Anleitung, wie man ein Baby perfekt aufzieht und abgesehen davon ist jedes Kind anders. Ich werde mich auf mein Baby und dessen Eigenschaften einstellen. Und als Schauspielerin will ich mehr Independent-Filme drehen - nicht mehr nur kommerzielle. Am Anfang meiner Karriere waren die essenziell, um mir einen Namen zu machen. Jetzt, da ich im Business etabliert bin, kann ich mich auf Rollen konzentrieren, die mir mehr Erfüllung bringen. Wenn ich erst mal Mutter bin, muss ich ohnehin kürzer treten. Die Mama-Rolle steht für mich dann an erster Stelle!» (sda)

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