Aktualisiert 24.07.2011 20:26

Wegen HudelwetterJetzt boomen in Bern Indoor-Aktivitäten

Während in Berner Badis gähnende Leere herrscht, reiben sich Betreiber von Indoor-Anlagen die Hände: Bowling, Klettern oder Wellness sind derzeit aausserordentlich beliebt.

von
Bigna Silberschmidt
Tobias klettert in der Halle in Niederwangen.

Tobias klettert in der Halle in Niederwangen.

An Sonnenbaden oder Aare­schwimmen ist im Moment kaum zu denken: Das Hundewetter der letzten Tagen macht den Frei­bädern der Region Bern einen Strich durch die Rechnung. Doch des einen Leid, des andern Freud: ­Indoor-Aktivitäten sind gefragt wie selten im Juli. Spürbar ist der Schlechtwettereffekt etwa im Indoor-Seilpark Grindelwald: «Familien oder Lagergruppen, die eigentlich zum Wandern nach Grindelwald gekommen sind, schauen jetzt oft bei uns vorbei», so Karin Haas vom Sportzentrum. Auch im Papiliorama Kerzers läuft das Geschäft rund: «Wir haben viele Besucher von Campingplätzen der Region», so Sprecherin Fabiana Haldimann. In Thun strömen die Leute derweil in Scharen ins Bowling-Center Playoff. «Unsere zehn Bahnen sind bei Regen dauerbesetzt», so Mitarbeiter Mischa Varga.

Rappelvoll sind auch die Wände der Kletterhalle Magnet in Niederwangen. «Bei heissem Sommerwetter wäre hier kaum was los. Jetzt ist die Halle aber für einen Sonntag sehr gut besetzt», sagt Student Tobias (21). Wäre es wärmer, würde auch er mit der Partnerin lieber draussen klettern. Wer es entspannter mag, macht Wellness im Bern­aqua: «Die Besucher kommen bei den kühlen Temperaturen zahlreich», so Sprecherin Sharon Zwahlen.

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