Trailer zu «Britney vs Spears» - «Das ist die Britney-Dokumentation, auf die ich gewartet habe»
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Trailer zu «Britney vs Spears»«Das ist die Britney-Dokumentation, auf die ich gewartet habe»

«Framing Britney Spears» brachte die Neuverhandlung ihrer Vormundschaft ins Rollen. Nun zieht «Britney vs Spears» nach – und trumpft im Trailer mit Britneys Worten auf: «Es reicht.»

von
Angela Hess

Mit «Britney vs Spears» geht Netflix insbesondere der Frage nach, wie es dazu kommen konnte, dass Britney Spears (39) ganze 13 Jahre lang die Fähigkeit entzogen wurde, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Youtube/Netflix

Darum gehts

  • Am 28. September veröffentlicht Netflix die neue Dokumentation «Britney vs Spears», die den Vormundschaftsfall von Britney Spears (39) thematisiert.

  • Seit 2008 steht die Sängerin unter der Vormundschaft ihres Vaters Jamie Spears (69). Seit Frühling dieses Jahres kämpft Britney aktiv darum, wieder ein selbstbestimmtes Leben führen zu dürfen.

  • Vor wenigen Wochen hat nun auch Jamie Spears einen Antrag gestellt, um die Vormundschaft beenden zu lassen.

  • Den bereits veröffentlichten Trailer zu «Britney vs Spears» gibt es im Video oben.

Im Vormundschaftsfall von Britney Spears (39) könnte es in der kommenden Woche zu einem Wendepunkt kommen: Am 29. September findet erneut eine Anhörung statt, in der über die Zukunft der seit rund 13 Jahren anhaltenden Vormundschaft des Popstars entschieden wird. Auf den Termin wird Britney wohl mit einem Funken Hoffnung hinblicken, denn Anfang September – nach jahrelanger Verweigerung – hat auch ihr Vater und Vormund Jamie Spears (69) endlich einen Antrag gestellt, um die Vormundschaft zu beenden.

Nur einen Tag vor dem Gerichtstermin, bei dem Britney tatsächlich ihr eigenständiges Leben zurückbekommen könnte, veröffentlicht Netflix mit «Britney vs Spears» eine Dokumentation über die Sängerin und ihren Kampf um die Beendigung der Vormundschaft. Ein Trailer, der vom Streamingdienst nun bereits veröffentlicht wurde, zeigt: Insbesondere die vergangenen Monate, in denen der Fall erst so richtig ins Rollen kam, werden Thema sein.

Britney hat sich nicht beteiligt

So werden Fragen aufgeworfen zum Verlauf der Vormundschaft und warum diese weiter bestand, obwohl es Britney in der letzten Zeit besser gegangen sein soll. Verschiedene Stimmen melden sich zu Wort und machen geleakte Gerichtspapiere zu einem zentralen Gegenstand von «Britney vs Spears». Und nicht zuletzt ist auch Britney Spears selbst im Trailer mit bestimmter Stimme zu hören: «Ich verdiene es, die gleichen Rechte zu haben wie jede andere Person. Es geht sei 13 Jahren so und es reicht.»

Wie unter anderem die «Los Angeles Times» berichtet, war Britney allerdings nicht aktiv an der Dokumentation beteiligt. Regisseurin Erin Lee Carr habe mehrfach versucht, die Sängerin für das Projekt zu kontaktieren, jedoch ohne Erfolg. «Ich musste mich irgendwann damit abfinden, dass es wohl nie klappen wird», so Carr gegenüber der Zeitung.

Woher die Audioaufnahmen von Britney stammen, wird im Trailer so auch noch nicht klar. Dennoch lassen sie erahnen, dass «Britney vs Spears» noch einiges aufzeigen wird, das bislang nicht thematisiert wurde. Britneys Worte verdeutlichen jedenfalls bereits mehrfach ihren Frust über die Vormundschaft, von der ihr Vater und weitere Familienmitglieder profitiert haben sollen: «Ich habe mein ganzes Leben gearbeitet. Ich schulde diesen Leuten gar nichts.»

«Rechtssystem hat Britney im Stich gelassen»

Fans von Britney blicken «Britney vs Spears» gespannt entgegen. «Das Rechtssystem hat Britney so lange im Stich gelassen! Ich werde mir die Doku definitiv ansehen», heisst es beispielsweise in einem Youtube-Kommentar zum Trailer. Ein weiterer User schreibt: «Das ist die Britney-Dokumentation, auf die ich gewartet habe.» Die Netflix-Produktion ist nach «Framing Britney Spears» bereits die zweite Doku in diesem Jahr, die sich mit dem Vormundschaftsfall auseinandersetzt.

Obwohl einige Fans enttäuscht zu sein scheinen, dass erneut eine unautorisierte Dokumentation über Britney Spears veröffentlicht wird, scheint man sich schlussendlich einig zu sein: Eine weitere Produktion zum Thema sorgt für mehr Aufmerksamkeit für den Fall und kann so helfen, weiterhin öffentlich Druck auf die an der Vormundschaft beteiligten Personen und das zuständige Gericht auszuüben.

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(dpa)

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