Aktualisiert 26.07.2018 15:36

Gefährliche TrockenheitJetzt erlässt auch Bern ein Feuerverbot

Durch die anhaltende Trockenheit und die hohen Temperaturen ist auch in den Kantonen Bern und Solothurn die Gefahr von Wald- und Flurbränden gross.

von
miw
Absolutes Feuerverbot im Wald, am Waldrand sowie an Fluss- und Seeufern  Feuerwerk darf nur eingeschränktabgebrannt werden.

Absolutes Feuerverbot im Wald, am Waldrand sowie an Fluss- und Seeufern Feuerwerk darf nur eingeschränktabgebrannt werden.

Keystone/Peter Klaunzer

Die Natur ist ausgetrocknet, die konstant hohen Temperaturen und die Windverhältnisse spitzen die Lage weiter zu. Dies hat mittlerweile in allen Regionen des Kantons Solothurn und Teilen des Kantons Bern zu einer grossen Wald- und Flurbrandgefahr geführt.

«Weil für die nächsten Tage kein ausgiebiger und flächendeckender Regen erwartet wird, hat der Kommandant der Kantonspolizei Solothurn ein absolutes Feuerverbot im Wald, am Waldrand sowie an Fluss- und Seeufern verfügt», teilte der Kanton mit.

So darf im und um den Wald, an Flüssen und am Seeufer kein Feuer entfacht werden. Auch Feuerwerke dürfen dort nicht gezündet werden.

Auch Kanton Bern erlässt Verbot

Auch die Berner Kantonsregierung zieht mit: «Im Berner Jura, dem Mittelland sowie den Voralpen besteht eine grosse Waldbrandgefahr. Deshalb haben die zuständigen Regierungsstatthalter für die betroffenen Verwaltungskreise ein Feuer- und Feuerwerksverbot im Wald und in Waldesnähe erlassen», heisst es in einer aktuellen Verfügung vom Donnerstag. Im Berner Oberland sei die Waldbrandgefahr erheblich. Aber auch wird Vorsicht im Umgang mit Feuer und Feuerwerk gefordert.

Höhefeuer strikte verboten

Für den anstehenden 1. August bestehen im Solothurnischen besonders strikte Regeln: «Das Entfachen von Höhen- und 1. August-Feuern sowie das Anzünden von Himmelslaternen ist überall verboten, unabhängig vom Abstand zum Wald», verfügt der Kommandant.

Im Kanton Bern will man die Sitaution im Hinblick auf den 1. August nochmals neu beurteilen.

Nulltoleranz

Wer sich nicht an die temporären Regelungen der Kantone hält, dem droht eine Busse: «Widerhandlungen gegen diese Allgemeinverfügung werden auf Antrag der Direktion der Solothurnischen Gebäudeversicherung mit Busse von 30 bis 400 Franken bestraft.»

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