Piero haut Dieter um: «Jetzt fängt ein neues Leben an»
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Piero haut Dieter um«Jetzt fängt ein neues Leben an»

Bei «Das Supertalent» hat es Piero Esteriore in die nächste Runde geschafft. Dieter Bohlen nannte den Italo-Basler den besten Sänger der Show.

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Mit «Miserere» von Luciano Pavarotti und Zucchero sang sich Piero Esteriore in das Herz des deutschen Pop-Titans. «Ich glaube wirklich, dass du bisher der beste Sänger bist», urteilte Dieter Bohlen nach Pieros Auftritt bei «Das Supertalent». Auch das Publikum bricht schon nach den ersten Tönen in tosenden Applaus aus.

In einem rührigen Einspieler stellte sich Piero zuvor als Schweizer Ex-«MusicStar»-Kandidat vor und gewährte Einblick in sein Seelenleben. Der Basler Figaro erzählte von einer tiefen Depression, in die er nach dem Tod seines Grossvaters fiel. Auch seine Amok-Fahrt ins Ringier-Gebäude hielt er vor der deutschen Fernseh-Gemeinde nicht geheim.

Der neue Ramazzotti

«Ich habe viele schöne Dinge erlebt, aber auch Rückschläge», sagt Piero, als er auf die Supertalent-Bühne tritt. «Ich kenne dich nicht und beurteile nur, was du heute gemacht hast», so Motsi Mabuse. Pieros Performance fand die Jurorin «sehr, sehr klasse». Sylvie van der Vaart sieht in Piero gar den nächsten Eros Ramazzotti. «Genau so muss das aussehen», findet auch Dieter Bohlen und fasst das Jury-Urteil zusammen: «Drei Mal Ja». Piero ist eine Runde weiter - und voller Tatendrang: «Jetzt fängt ein neues Leben an», so der 34-Jährige.

Noch mehr Schweizer Beteiligung

Auch die Thurgauerin Quennie Hasler durfte in der Samstagabend-Show ihr Talent unter Beweis stellen. Die Halb-Filipina aus Frauenfeld verlor in jungen Jahren ihren Vater. Er wurde bei einem Überfall brutal erschossen. In der Musik fand die heute 16-Jährige Trost.

«Sehr bewegend», fand Motsi Mabuse Quennies Interpretation von Leona Lewis' «Footprints in the Sand». Allerdings konnte die junge Schweizerin ihre Nervosität nur schlecht verbergen - was auch Sylvie van der Vaart auffiel. «Im Grunde genommen war das gut», urteilte sie. Queenie brauche aber noch etwas Zeit. «Komm in einem Jahr wieder», riet van der Vaart. Auch Bohlen wollte die sympathische Thurgauerin nicht in die nächste Runde schicken. Quennie nahms mit Fassung: «Mein Vater ist stolz auf mich, auch wenn ich nicht weiter bin», sagte sie tapfer.

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