Brunnen SZ: Die Suche nach dem versunkenen Auto geht weiter

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Brunnen SZDie Suche nach dem versunkenen Auto geht weiter

Das Auto, welches am Sonntag in den Vierwaldstättersee stürzte, bleibt weiterhin verschollen. Am Dienstag wird die Suchaktion fortgesetzt. 

von
Marino Walser
Shanice Bösiger
Monira Djurdjevic
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Die Suchaktion auf dem Vierwaldstättersee geht am Dienstag weiter. 

Die Suchaktion auf dem Vierwaldstättersee geht am Dienstag weiter. 

20 Minuten
Die Unfallstelle beim Wolfsprung in Brunnen: Hier ist der Wagen ins Wasser gestürzt. 

Die Unfallstelle beim Wolfsprung in Brunnen: Hier ist der Wagen ins Wasser gestürzt. 

20 Minuten/Vanessa Federli 
«Als Sofortmassnahme wird im Bereich des Unfalls eine temporäre Temporeduktion auf 60 km/h signalisiert», sagt Samuel Hool, Sprecher beim Bundesamt für Strassen Astra, auf Anfrage.

«Als Sofortmassnahme wird im Bereich des Unfalls eine temporäre Temporeduktion auf 60 km/h signalisiert», sagt Samuel Hool, Sprecher beim Bundesamt für Strassen Astra, auf Anfrage.

Kantonspolizei Schwyz

Darum gehts

  • Spezialisten der Kantonspolizei Zürich suchen derzeit zusammen mit der Seepolizei der Kantonspolizei Schwyz den Seegrund nach Objekten ab.

  • Die Suche nach dem versunkenen Auto im Vierwaldstättersee könnte mehrere Tage dauern. 

Auf der Axenstrasse hat ein Fahrzeug am Sonntag ein Geländer durchbrochen und ist in den See gestürzt. Die Suchaktion wurde am Sonntagabend unterbrochen. Am Dienstag wird die Suche mit einem Spezialboot der Kantonspolizei Zürich fortgesetzt. Laut der Kantonspolizei Schwyz kann der Einsatz mehrere Tage andauern. 

Denn das Fahrzeug und die Personen in dieser Tiefe zu orten, stelle auch für die Spezialisten der Kantonspolizei Zürich eine besondere Herausforderung dar. Sie werden zusammen mit der Seepolizei der Kantonspolizei Schwyz den Seegrund nach Objekten absuchen. Im Bereich der Absturzstelle ist der Vierwaldstättersee rund 180 Meter tief.

Zürcher Kennzeichen bei Unfallstelle

Im Bereich der Unfallstelle wurde eine erste Sofortmassnahme getroffen. Dort darf man vorübergehend nur noch 60 km/h anstatt 80 km/h fahren. Laut dem Bundesamt für Strassen Astra wird damit die Sicherheit gewährleistet, bis die Reparaturarbeiten erledigt sind. Das Geländer am Wolfsprung sei übergangsweise durch ein Steinschlagschutznetz ersetzt worden. 

Nach wie vor unklar ist auch, wie viele Personen mit dem Wagen in der Tiefe versunken sind. Mitten im Gebüsch bei der Absturzstelle des vermissten Autos am Wolfsprung hat ein News-Scout eine Autonummer entdeckt, die ein Zürcher Kennzeichen zeigt.

Die Kantonspolizei Schwyz bestätigt, dass das Fahrzeug im Kanton Zürich eingelöst sei. Mit Blick auf die laufende Suche nach dem Fahrzeug und Personen werden aber keine weiteren Angaben gemacht. Wie der «Bote der Urschweiz» berichtet, solle es sich beim Unfallauto um einen dunklen SUV handeln.  

Ein News-Scout filmte in Brunnen das Zürcher Nummernschild, das er im Gebüsch entdeckt hatte. 

20min/News-Scout 

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