Gut in Schuss: Jetzt greift der US-Präsident zur Waffe
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Gut in SchussJetzt greift der US-Präsident zur Waffe

Um Barack Obama in seinem Kampf für ein strengeres Waffengesetz Glaubwürdigkeit zu verschaffen, twittert das Weisse Haus ein Bild des Hobbyschützen. Seine Gegner schiessen zurück.

von
kmo
Präsidiale PR-Aktion für ein strengeres Waffengesetz: Barack Obama beim Tontaubenschiessen.

Präsidiale PR-Aktion für ein strengeres Waffengesetz: Barack Obama beim Tontaubenschiessen.

Nach dem Amoklauf an einer Schule in der US-Stadt Newtown, Connecticut, bei dem 20 Kinder und sechs Erwachsene einem Amoklauf zum Opfer fielen, ist hat Barack Obama die Debatte um ein strengeres Waffengesetz wieder lanciert. Dabei wird mit harten Bandagen gekämpft.

So wurde dem US-Präsidenten unter anderem vorgeworfen, er sei grundsätzlich gegen Waffen, denn wer gerne schiesse, könne keine Einschränkungen befürworten. Nichts da, entgegnete Obama darauf, er sei ein leidenschaftlicher Hobbyschütze.

«Diese Tragödien müssen enden»

Das wiederum mochte niemand so recht glauben, worauf das Weisse Haus jetzt ein Bild veröffentlicht hat, das den Präsidenten beim Tontaubenschiessen zeigt. Laut «Spiegel.de» datiert es vom 4. August 2012, also Obamas 51. Geburtstag.

Die Reaktionen liessen natürlich nicht lange auf sich warten: Der ultrakonservative Nachrichtensender «Fox» etwa hat umgehend Zeugen gesucht, die nahelegen, dass das Bild gestellt sei. Er trage keine adäquate Ausrüstung bei sich, heisst es da etwa, oder er halte das Gewehr falsch.

Ob die Aktion dem präsidialen Ziel letztendlich dienen wird oder ob der Schuss hinten hinaus geht, wird sich zeigen.

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