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«Piece of shit»Zürcher Freundin von Bayern-Star attackiert Mimi Jäger

Der Black-Lives-Matter-Demozug am Samstag in Zürich hat die Ausflugspläne von Mimi Jäger und Rafael Beutl gestört. Auf Instagram machen sie ihrem Ärger Luft – und ernten viel Hate dafür.

von
Schimun Krausz

Rafael Beutl findet: «Das ist einfach nicht cool, Giele.»

Instagram mirjamjaeger/Invideo/20 Minuten

Darum gehts:

  • Wegen der Black-Lives-Matter-Demonstration hatten Mimi Jäger und Rafael Beutl am Samstag Schwierigkeiten, mit dem Auto in die Zürcher City zu fahren.
  • Darüber regt sich das Paar via Instagram auf.
  • «Es wird im Moment alles ins Extreme gezogen», findet Mimi.

«Danke, liebe Demonstranten. Unsere Pläne in der Stadt habt ihr ziemlich durcheinander gebracht», sagt Mirjam «Mimi» Jäger (37) in ihrer Instagram-Story. Rafael Beutl (34) neben ihr meint: «Das ist einfach nicht cool, Giele.» Und Mimi fügt an: «Jetzt habt ihr dann langsam genug demonstriert.»

Diese Worte richten die ehemalige Ski-Freestylerin und der Ex-Bachelor an die rund 15’000 Menschen, die am Samstag beim Zürcher Seebecken auf die Strasse gegangen sind, um gegen Rassismus und Polizeigewalt zu demonstrieren. Der öffentliche und private Verkehr in der City musste dem Demozug für einige Stunden ausweichen.

Insta-Userinnen und -User greifen das Paar heftig an

Auf ihren Insta-Story-Post habe sie zunächst einige negative, grösstenteils aber positive Rückmeldungen bekommen. Dies änderte sich am Sonntag, als dem Paar via Social Media massive Kritik entgegenschlug. «Es ist unter aller Sau, was gerade passiert», erzählt Mimi in ihrer Instagram-Story.

Sie spricht von Morddrohungen und dass ihre ganze Familie aufs Übelste beleidigt werde. «So viel Hass ist absolut inakzeptabel», sagt sie zu 20 Minuten.

Gnabry-Freundin attackiert Mimi

Auch aus der Promi-Welt gibt es Kritik an Mimi Jäger und Rafael Beutl. Die Zürcher Freundin von Bayern-Star Serge Gnabry attackiert Mimi in einer Instagram-Story. Zu einem Screenshot von Mirjam Jäger schreibt Sandra Jerze: «Piece of shit». In einer weiteren Story ergänzt sie: «Das Ganze auf Corona zu schieben ist ganz schwach. God bless deine Kinder, ich hoffe aber, die kommen nicht nach dir.» Jerze reagiert damit auf einen Post von Mimi Jäger, in dem sie zur ganzen Diskussion Stellung nimmt.

Screenshot der Instagram-Story von Sandra Jerze.

Screenshot der Instagram-Story von Sandra Jerze.

Das will Jäger nicht auf sich sitzen lassen, wie sie gegenüber dem Online-Portal Nau.ch sagt: «Dann bekommt sie halt auch eine Anzeige.» Sie habe das Model mit polnisch-äthiopischen Wurzeln vorher nicht gekannt.

Sandra Jerze ist die Freundin von Bayern-Star Serge Gnabry.

Sandra Jerze ist die Freundin von Bayern-Star Serge Gnabry.

Instagram/Sandra Jerze

«Wir mussten weiter weg parkieren»

«Zum ersten Mal seit dem Lockdown wollten wir endlich mal wieder ins Herz von Zürich, ein bisschen shoppen, etwas trinken», erklärt Mimi gegenüber 20 Minuten ihren Ausflug vom Samstag. Weil sie mit ihrem zweiten Kind schwanger und das Coronavirus «immer noch da» ist, nahm das Paar das Auto statt das Tram.

«Wir standen wegen den blockierten Strassen und Umleitungen ewig im Stau, hatten 45 Minuten für eine 15-Minuten-Strecke und mussten weiter weg parkieren, da es kein Durchkommen gab.»

«Es wird im Moment alles ins Extreme gezogen»

Was Mimi am meisten stört: «Wie halten sich all diese Leute an die Corona-Schutzmassnahmen? Maximal 300 sind erlaubt. Die meisten tragen keine Masken. Das ist ein Affront gegen alle, die sich nach wie vor an die Richtlinien vom BAG halten und völlig verantwortungslos. Wenn ihr demonstriert: Tragt Masken und haltet die zwei Meter Abstand.»

Sie und Rafael finden die «Solidarität auf der ganzen Welt schön», sind aber der Meinung, dass «irgendwann genug» ist. Mimi: «Es wird im Moment alles ins Extreme gezogen, ob bei Metoo, bei den Aktionen jetzt oder bei anderen Bewegungen. Ein gesundes Mittelmass fehlt – auch bei der Umsetzung.»

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