23.10.2016 12:46

Autismus-Begleithund

Jetzt hat Kainoa (5) endlich einen Freund

Kainoa Niehaus leidet an Autismus. Er mag es nicht, wenn andere Menschen ihn berühren. Mit Therapiehund Tornado ist das aber anders.

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Das ist für die Eltern eine unglaubliche Szene: Das Kind mag sonst nicht, dass andere Menschen ihn berühren. Nicht einmal seine Mutter. Jetzt hat Kainoa endlich einen Freund gefunden.

Das ist für die Eltern eine unglaubliche Szene: Das Kind mag sonst nicht, dass andere Menschen ihn berühren. Nicht einmal seine Mutter. Jetzt hat Kainoa endlich einen Freund gefunden.

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Shannon Niehaus weint vor Glück: Ihr autistischer Sohn Kainoa (5) liegt ganz entspannt auf dem Bauch seines neuen Therapiehundes Tornado.

Shannon Niehaus weint vor Glück: Ihr autistischer Sohn Kainoa (5) liegt ganz entspannt auf dem Bauch seines neuen Therapiehundes Tornado.

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Shannon Niehaus weint vor Freude: Vor ihren Augen spielt sich eine Szene ab, die sie noch nie erlebt hat. Ihr kleiner Sohn Kainoa liegt ganz entspannt auf dem Bauch von Golden Retriever Tornado. Das fünf Jahre alte Kind leidet an Autismus, eine solche Situation mit einem anderen Menschen ist undenkbar.

«Ich kann meinen Sohn nicht berühren, nicht umarmen, auch nicht anziehen oder waschen», schreibt die Mutter auf Facebook. Der Kontakt zu anderen Menschen falle dem Kleinen schwer. Er selber leide sehr darunter, dass er keine Freunde hat. Darum bestellte die Familie aus den USA, die zur Zeit in Japan wohnt, einen Begleithund.

Jeder gespendete Cent war diesen Moment wert

Die Organisation «4 Paws for Ability» mit Sitz im US-Staat Ohio schickte der Familie jetzt den Therapiehund Tornado nach Japan. Die Mutter guckte überrascht zu, wie vertrauensvoll ihr Sohn auf das Tier reagierte. «Diese eine Geste ist alle Tränen, alle Bemühungen und jeden gespendeten Cent wert. Ich weiss, dass von nun an alles gutgehen wird.»

«Als Mutter habe ich sehr viele schwierige Momente erlebt. Ich weinte, als ich den Schmerz meines Sohnes spürte. Gestern weinte ich aus einem anderen Grund. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl.»

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