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Vergleich mit CasinoJetzt ist er doch noch Millionär

Der Schweizer, der sich vom Casino Bregenz um einen Gewinn von 43 Millionen Euro geprellt sah, soll sich aussergerichtlich mit dem Glücksspielbetreiber geeinigt haben – auf eine Million Euro.

von
jam

Seine Beharrlichkeit hat sich ausgezahlt. Der 26-jährige Behar Merlaku aus Dietikon ZH, der sich im März 2011 im Casino Bregenz schon um 43 Millionen Euro reicher sah, hat laut der österreichischen Zeitung «Heute» einem Vergleich über eine Million Euro zugestimmt.

Die Geschichte war um die Welt gegangen: An einem Automaten leuchtete ihm bei einem Besuch im österreichischen Casino die Wahnsinnszahl entgegen – ein Gewinn von 42 949 672 Euro und 86 Cent. Merlaku hatte seinen Sensationsgewinn sogar gefilmt (siehe unten).

Erstes Vergleichsangebot abgelehnt

Doch die Freude währte nur kurz. Technischer Defekt, beschied ihm die Casino-Leitung kurzerhand. Das solle auch für den Gast selber «zweifelsfrei erkennbar» gewesen sein, liess sich das Glücksspielunternehmen damals zitieren.

Merlaku hingegen gab nicht auf und zog vor Gericht. Er wollte Schadenersatz. Ein Angebot über eine halbe Million lehnte der 26-jährige Bodenleger im vergangenen Januar noch ab – der Familienvater wollte mehr. Jetzt scheinen sich die Streitparteien geeinigt zu haben. «Es wurde vereinbart, das Verfahren durch ewiges Ruhen zu beenden – es wird keine weiteren rechtlichen Schritte geben », bestätigt ein Sprecher des Casinos, wie «Heute» berichtet. Merlakus Einsatz scheint sich gelohnt zu haben.

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