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DschungelköniginJetzt klingelt bei Melanie die Kasse

Melanie Müller ist die neue Dschungelkönigin. Was das finanziell bedeuten kann, erklärt PR-Experte Ferris Bühler.

von
Lorena Sauter

Sieg für Melanie Müller: Am Samstagabend wählten die TV-Zuschauer die Wasserstoffblondine zur Dschungelkönigin. Der 25-Jährigen bleibt aber mehr als das Siegergeld, die Gage und der Erfahrungsschatz. Wer sich im Dschungel zu inszenieren weiss, kann so richtig absahnen.

«Vermarktungstechnisch gesehen sind diesmal Melanie und Larissa die grössten Sieger», sagt PR-Experte und Marketingprofi Ferris Bühler zu 20 Minuten. Während er Larissas Unzurechnungsfähigkeit bemängelt, lobt er Melanie: «Sie hat neue Seiten gezeigt. Sie ist bodenständig, ausdauernd und hat weit mehr zu bieten als Brüste. Sie ist ein ideales Testimonial.» Für Vibratoren?

«Nein», ist sich Bühler sicher. Melanie sei es gelungen, sich vom Porno-Image zu distanzieren. «Sie ist optimal einsetzbar im Dessous-, Bikini-, Auto- oder Fitnessbereich», erklärt Bühler. Sie müsse es aber schlau anstellen. Strategie heisst das Zauberwort. «Das Wichtigste ist Konsequenz. In den Medien muss sie jetzt ganz klar kommunizieren, was sie möchte, und sich treu bleiben», sagt der Profi. Vermeidet sie jetzt den laut Bühler grössten Fehler – nämlich das öffentliche Lästern –, könnten ihr als Testimonial Jahresbeträge von bis über 35'000 Franken winken.

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